Falschmeldung auf Facebook löst Ansturm auf Finanzamt aus

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Eine Falschmeldung sorgte für regen Betrieb in den Finanzämtern.
Eine Falschmeldung sorgte für regen Betrieb in den Finanzämtern. - © APA/Barbara Gindl/Archiv
Auf Facebook verbreitete Falschmeldungen innerhalb der türkischen Community haben am Montag zu Verunsicherungen und infolge zu einem Ansturm auf die Finanzämter geführt. Zudem wurden tausende E-Mails an die Ämter geschickt. Anlass war eine angebliche Neuberechnung der Familienbeihilfe, hinter der wohl eine Verwechslung mit dem Familienzuschlag für Arbeitslose stecken könnte.

Johannes Pasquali, Sprecher des Finanzministeriums, bestätigte am Dienstag entsprechende Medienberichte und gab an, dass man rasch auf die “unüblich hohe Kundenfrequenz” reagiert habe. Die Richtigstellung erfolgte auch erstmals auf sozialen Medien und auf Türkisch.

Information zu Falschmeldungen zur …

Information zu Falschmeldungen zur Familienbeihilfe: Leider wurden über das Wochenende mehrfach Falschmeldungen bezüglich einer etwaigen Neuberechnung der Familienbeihilfe verbreitet. Die Höhe der Familienbeihilfe steht in keinem Zusammenhang mit dem Einkommen der Eltern.

Erhöhtes Kundenaufkommen in Finanzämtern

Möglicher Hintergrund der Falschinformationen: Am Samstag wurde bekannt, dass eine Neuberechnung der Sozialleistungen Arbeitslosen unter bestimmten Voraussetzungen rückwirkend einen höheren Familienzuschlag bringen kann. Jedoch hat dieser Umstand keine Auswirkung auf die Familienbeihilfe, die allein von der Anzahl der Kinder abhängig ist, betonte Pasquali. Das Finanzministerium hat die Fakten auch auf seiner Webseite zweisprachig zusammengefasst.

Heute bewege sich das Kundenaufkommen, das vor allem in den Ballungsräumen stark erhöht war, jedenfalls langsam wieder in normalen Bahnen, so Pasquali weiter. Trotzdem kommt es weiterhin zu einer Mehrbelastung für die Mitarbeiter des Finanzamts. Nicht zuletzt, da auch die zahlreichen E-Mails mit “selbst gestrickten Formularen” ebenfalls beantwortet werden müssen.

(APA)

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