APG muss Stromnetz öfter stabilisieren

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Gefahr von Strom-Blackouts steigt
Gefahr von Strom-Blackouts steigt
Der Aufwand, die Stromversorgung Österreichs problemlos aufrechtzuerhalten, wird laut der Übertragungsnetz-Gesellschaft Austrian Power Grid (APG) immer größer. Heuer musste die APG bereits zehnmal öfter in den Strommarkt eingreifen als noch vor zwei Jahren, so das “WirtschaftsBlatt”. Laut E-Control-Vorstand Walter Boltz ist die Gefahr eines Blackouts heute größer als vor fünf Jahren.


“Weil wir das Netz stärker am Limit fahren”, sei die Blackout-Gefahr nun größer, sagte Boltz laut der Zeitung. Früher habe es viele Reserven gegeben, “die sind heute vielfach ausgereizt”. Es werde aber vom Regulator und der APG alles unternommen, um das Risiko zu senken.

122 Mal war die APG bis Oktober dem Bericht zufolge dazu gezwungen, den Stromhandel auszusetzen. Diese “Intraday-Stopps” sind nötig, wenn das Gleichgewicht im Stromnetz gefährdet ist, also mehr Strom erzeugt als verbraucht wird oder umgekehrt. Durch das Aussetzen kurzfristiger Geschäfte kann der Übertragungsnetzbetreiber APG das System ausgleichen.

“Der Netzausbau kann nicht mit dem Ausbau der Erneuerbaren mithalten”, wird APG-Vorstandschefin Ulrike Baumgartner-Gabitzer dazu zitiert. Die APG hat bis 2024 zwei Mrd. Euro für den Netzausbau vorgesehen, doch “Geld ist nicht das Problem”, heißt es bei der unabhängigen Verbund-Tochter APG. Vielmehr stellten die langwierigen Leitungs-Genehmigungen ein Problem für die Versorgungssicherheit dar.

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