Appelle und Forderungen vor 1.-Mai-Feiertag

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Karl Blecha drängt auf Umsetzung der "Aktion 20.000"
Karl Blecha drängt auf Umsetzung der "Aktion 20.000" - © APA
Vor dem 1. Mai haben sich am Samstag etliche Politiker und Organisationen mit Appellen und Forderungen zu Wort gemeldet. Der Pensionistenverband etwa drängt auf die Umsetzung der “Aktion 20.000” und die NEOS wollen auf die Digitalisierung mit mehr Arbeitszeitflexibilisierung reagieren. Die Wirtschaftskammer verwies auf den morgigen Tag der Arbeitgeber.

Das Senken der hohen Altersarbeitslosigkeit ist der “höchstnotwendige Schwerpunkt” der Politik, erklärte Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha. “Jobprogramm für Ältere hui, dessen Blockierer pfui”, pocht er daher die Umsetzung der von der SPÖ geforderten Beschäftigungsinitiative “Aktion 20.000”. In Richtung ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner betonte Blecha weiters, “dass die Wertschöpfungsabgabe genau das ist, was wir brauchen”.

Die FSG-Frauenvorsitzende Ilse Fetik pochte auf eine frauengerechte Arbeitswelt und das Schließen der Einkommensschere. Für die NEOS wiederum ist die Arbeitszeitflexibilisierung “eine der dringendsten Antworten” auf die Digitalisierung der Arbeitswelt. “Wer die Veränderungen in den Arbeitsprozessen nicht anerkennt, lässt Fortschritt nicht zu, gefährdet den Wirtschaftsstandort und vernichtet Arbeitsplätze”, monierte Sozialsprecher Gerald Loacker.

Die Wirtschaftskammer stellt den Tag vor dem “Tag der Arbeit”, den 30. April, ins Zeichen der Arbeitgeber. WKÖ-Präsident Christoph Leitl forderte daher eine bürokratische Entlastung, die Verringerung der Lohnnebenkosten sowie die Förderung von Wissenschaft, Forschung und IT-Infrastruktur.

(APA)

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