Armin Wolf bleibt bei Klage gegen Strache

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Armin Wolf will ein Gericht über die rechtmäßigkeit des Postings entscheiden lassen.
Armin Wolf will ein Gericht über die rechtmäßigkeit des Postings entscheiden lassen. - © APA/ROLAND SCHLAGER
Auf seinem Blog hat Armin Wolf nun nochmals auf ein Posting von FPÖ-Vizekanzler Heinz Christian Strache reagiert. Er bestätigt darin, dass sich Strache persönlich bei ihm gemeldet hat und ihm mitteilte, dass das Posting nicht persönlich gemeint sei. Wolf will trotzdem bei seiner Klage bleiben.

Ein mit “Satire” gekennzeichnetes Posting des Vizekanzlers hatte für Aufregung gesorgt. Gezeigt wird ein sogenanntes “Meme”. Auf dem Bild ist ORF-Anchor Armin Wolf zusehen, dazu der Text “Es gibt einen Ort, an dem Lügen zu Nachrichten werden. Das ist der ORF”. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat Strache das Posting bearbeitet und folgende Zeilen hinzugefügt: “Mein gestriges Facebookposting ist – und wurde – ausdrücklich als ‘Satire’ gekennzeichnet. Zugegeben, eine klar ersichtlich überzogene Satire! Ich habe mit Armin Wolf gesprochen und ihm gesagt, dass das Posting nicht gegen ihn persönlich gerichtet, sondern ausdrücklich als Satire-Reaktion auf die Wahlberichterstattung des ORF Tirol gedacht war. Es tut mir natürlich leid, wenn Armin Wolf dieses Posting persönlich genommen hat. Allerdings möchte ich ausdrücklich festhalten: Es war nicht personenbezogen! Es war und ist Kritik am ORF in Form von überspitzter Satire bezüglich der tendenziösen und manipulativen Berichterstattung in der jüngeren Vergangenheit!”

Armin Wolf möchte Entscheidung eines Gerichts

Wolf betont in seinem Beitrag, dass er weiterhin bei seiner Klage bleiben wolle. Ein Grund dafür sei, dass “das diffamierende Fake-Plakat unverändert bei Herrn Strache online” ist. Außerdem startet Wolf ein Gedankenexperiment: Was würde passieren, wenn man denselben Text mit dem Namen einer Partei und einem Foto des Spitzenkandidaten auf ein Wahlplaket drucken würde und ein ORF-Journalist das postet? Das wäre ein riesiger Skandal – zu Recht, begründet Wolf. Deshalb möchte er ein Gericht darüber entscheiden lassen, “ob diese Art der persönlichen Diffamierung von Journalisten rechtlich zulässig ist oder nicht.”

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