Arsenal und PSG kämpfen im CL-Schlager um Platz eins

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Am Mittwoch trifft Paris Saint Germain auf die "Gunners"
Am Mittwoch trifft Paris Saint Germain auf die "Gunners" - © APA (AFP/Archiv)
Nach sechs Achtelfinal-Niederlagen in Folge peilt Arsenal diese Saison einen längeren Verbleib in der Champions League an. Ein wichtiger Baustein dafür könnte für die “Gunners” die Fixierung von Platz eins in der Gruppe sein. Im Schlager des Mittwoch-Spieltags dürfte dahingehend im Heimspiel gegen Paris Saint Germain eine Vorentscheidung fallen.

Beide Mannschaften sind vor dem Duell in London mit drei Siegen und einem Remis bereits für die K.o.-Phase qualifiziert. In Frankreichs Hauptstadt trennten sich PSG und Arsenal mit einem 1:1. Arsenal könnte dank der Auswärtstorregel somit ein torloses Unentschieden für den Verbleib an der Tabellenspitze reichen. Mit der Topplatzierung würde im Achtelfinale voraussichtlich ein leichterer Gegner warten.

Englands Topclub wurde das Verpassen dieses Ziels in den vergangenen Jahren zum Verhängnis. Fünfmal stieß die Mannschaft von Langzeittrainer Arsene Wenger als Zweiter in die K.o.-Phase vor, dabei kam je zweimal das Aus gegen den FC Bayern und FC Barcelona. Wenger will die Ausgangslage für die Auslosung nun verbessern.

“Ich denke, es ist sehr wichtig, dass wir wieder Spiele gewinnen”, sagte der Franzose nach den jüngsten Remis gegen Tottenham und Manchester United. Gegen Paris warte ein “großes Spiel”, betonte Wenger, der im Angriff auf seinen in Nordlondon oft kritisierten Landsmann Olivier Giroud setzen könnte. PSG hofft auf die Tore von Edinson Cavani. Der Uruguayer blüht seit dem Abgang von Zlatan Ibrahimovic auf und hat in der Liga bereits elfmal getroffen.

Insgesamt zeigte sich PSG nach dem unterdurchschnittlichen Saisonstart unter dem spanischen Neo-Coach Unai Emery wieder verbessert. In der Ligue 1 liegt der Titelverteidiger nur noch drei Zähler hinter Nizza auf Rang drei. Wie Emery vor der Reise nach London betonte, sei man auch in der Champions League “auf dem richtigen Weg”. Der am Wochenende angeschlagene Angel di Maria soll für die Partie fit werden.

Im Parallelspiel der Gruppe A geht es zwischen Ludogorez Rasgrad und dem FC Basel um das Überwintern in der Europa League. Die Schweizer mit Marc Janko gastieren bei Bulgariens Serienmeister. In Gruppe B hat sich das Rennen um die beiden Aufstiegsränge zu einem Dreikampf zwischen Napoli (7 Punkte), Benfica Lissabon (7) und Besiktas Istanbul (6) entwickelt. Die Türken haben ohne den rekonvaleszenten Veli Kavlak am Mittwoch Benfica zu Gast, Napoli empfängt den abgeschlagenen Letzten Dynamo Kiew.

Mit unterschiedlichen Ausgangslagen gehen die deutschen Vertreter Bayern München und Mönchengladbach in ihre Spiele. Nur mit einem Heimsieg gegen Manchester City (20.45 Uhr/live ORF eins) kann die Borussia die kleine Chance auf den Einzug ins Achtelfinale wahren. City liegt vor dem vorletzten Spieltag drei Zähler vor den Gladbachern und zwei hinter Barcelona auf Platz zwei. Das erste Duell in Manchester endete außerdem mit einem 4:0 der Elf von Pep Guardiola.

Während City den Aufstieg fixieren könnte, wollen die seit sechs Ligaspielen sieglosen Gladbacher zumindest den dritten Platz absichern. Von Celtic droht wenig Gefahr, sind die Schotten doch zuhause gegen Barcelona im Einsatz. Bei den vor dem Aufstieg stehenden Katalanen kehrte Lionel Messi wieder in den Kader zurück. Beim enttäuschenden 0:0 gegen Malaga am Wochenende hatte der Argentinier wegen Magenproblemen gefehlt.

Der FC Bayern reiste mit David Alaba, aber ohne die angeschlagenen Manuel Neuer, Arturo Vidal, Arjen Robben und Javi Martinez zum Auswärtsspiel nach Rostow. Mit einem Erfolg in Russland wollen sich die national angeschlagenen Münchner die Chance erhalten, Anfang Dezember gegen das noch makellose Atletico Madrid um den Gruppensieg kämpfen zu können. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nahm vor dem Abflug allerdings schon die Ligapartie gegen Leverkusen ins Visier.

“Das wichtige Spiel diese Woche, das sage ich ohne jegliche Übertreibung, findet am Samstag statt. Wir werden jetzt ab sofort Jagd machen, schnell Tabellenführer zu werden”, betonte Rummenigge. Rostow unterlag zum Auftakt der Königsklasse in München mit 0:5. Trainer der Russen ist Ivan Daniliants, der in Turkmenistan geborene 63-Jährige arbeitete viele Jahre in Klagenfurt und ist auch in Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft.

(APA)

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