Asfinag baut Mautstelle auf der Tauernautobahn um fünf Spuren aus

Asfinag baut Mautstelle auf der Tauernautobahn um fünf Spuren aus
Wenn am 30. Juni die zweite Röhre des Tauerntunnels in Salzburg für den Verkehr freigegeben wird, sollte die Tauernautobahn erstmals seit ihrer Eröffnung vor gut 35 Jahren durchgehend von Nord nach Süd zweispurig befahrbar sein.

Damit aber nicht nach dem Wegfall der Blockabfertigung vor dem Tunnel die Mautstelle in St. Michael zum neuen Nadelöhr wird, baut die Asfinag diese zurzeit um fünf zusätzliche Abfertigungsstreifen aus, wie am Donnerstag bei einem Pressegespräch bekanntgegeben wurde.

Knapp eine halbe Million Euro wird die Errichtung dieser fünf neuen Spuren kosten, auf denen allerdings nur der Verkehr Richtung Süden abgefertigt werden kann. Baulich habe es keine andere Möglichkeit gegeben. Der Rückreiseverkehr sei aber ohnedies auf mehrere Tage pro Woche verteilt, daher sollte es auch Richtung Norden weitgehend staufrei gehen, sagte Asfinag-Maut-Sprecherin Ingrid Partl zur APA. Insgesamt umfasst die Mautstelle ab Ende Juni 30 Abfertigungsspuren, hier sind aber die Nebenstellen Höf und Zederhaus eingerechnet.

2002 Einführung der Videomaut vor Tauerntunnel

Grundsätzlich hätten es die Autofahrer ohnedies seit 2002 selbst in der Hand, Wartezeiten vor der Mautstation gegen Null zu reduzieren: Seit damals können sie ihren Obolus an den Straßenerhalter nämlich in Form der Videomaut schon vorab entrichten: Beim Kauf wird das Kennzeichen des Fahrzeugs erfasst. Fährt dieses auf einer der eigens reservierten Spuren ein, wird das Kennzeichen automatisch abgelesen und das Auto ohne anzuhalten abgefertigt. In St. Michael ist in jede Richtung eine Spur nur für Videomaut-Fahrzeuge reserviert, alle anderen Spuren für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen wurden aber inzwischen ebenfalls mit dieser Technik ausgerüstet, so Partl.

Von den rund 5,3 Millionen Autos, die im vergangenen Jahr in St. Michael abgefertigt wurden, haben bereits 1,7 Millionen Gebrauch von der Videomaut gemacht, in den ersten vier Monaten 2011 gab es erneut eine Zunahme um 18 Prozent. Laut Partl will die Asfinag diese Form heuer noch vor dem Sommer intensiv bewerben. Bezahlt werden kann die Videomaut bei den Automobilclubs ÖAMTC, ARBÖ und ADAC, an den Asfinag-Verkaufsstellen sowie im Internet (http://www.asfinag.at/maut/sondermaut-fuer-kraftfahrzeuge-bis-3-5t-h zg/bezahlung-der-sondermaut/videomaut ). (APA)

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