AUA sieht gute Chancen auf neuen Kollektivvertrag

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Sondersitzung des AUA-Aufsichtsrats
Sondersitzung des AUA-Aufsichtsrats
In der AUA stehen die Zeichen vorerst weiter auf Einigung auf einen neuen Kollektivvertrag für das fliegende Personal. Am späteren Nachmittag trat der Aufsichtsrat bei der Muttergesellschaft in Frankfurt zusammen, um über das Thema zu beraten. Mittwochfrüh ist noch einmal ein Treffen mit den Sozialpartnern vereinbart. Bis dahin wollen sich weder Firmensprecher noch Betriebsrat zur Lage äußern.


Dennoch deuten viele Signale darauf hin, dass rundum die Chancen auf eine Einigung als hoch eingestuft werden. Der APA wurde am Dienstag mehrfach erklärt, dass man einer Einigung sehr nahe sei. Im Branchenportal Austrian Wings heißt es sogar, es sei bereits ein Grundsatzpapier von Betriebsrat und Tyrolean-Geschäftsführung unterschrieben worden. Chefverhandler auf Firmenseite war Tyrolean-Geschäftsführer Klaus Froese.

Inhaltlich geht es in den Verhandlungen einerseits um einen neuen Kollektivvertrag mit neuen Arbeitszeiten, Pensionsregeln, Gehalts-und Karrieremodellen. Einen Zusammenhang mit dem vor kurzem bekannt gegebenen Kollektivvertrag der AirBerlin-Tochter Niki (flyniki) gibt es angeblich nicht, aus Expertensicht ist aber klar, dass die AUA-Konditionen höher ausfallen dürften als jene von flyniki.

Andererseits muss sich die AUA auf Nachzahlungen an ihre Piloten für die vergangenen zwei Jahre einstellen. Die AUA hat ihr fliegendes Personal damals zwangsweise vom höher bezahlten AUA-Kollektivvertrag in den Tyrolean-KV übergeführt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat aber jüngst geurteilt, dass der alte KV nachwirkt – die Differenz der vergangenen zwei Jahre wird die AUA zumindest teilweise nachzahlen müssen.

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