Erneut Demonstration in Hongkong

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Proteste sollen nach Gesprächsabsage weitergehen
Proteste sollen nach Gesprächsabsage weitergehen
In Hongkong sind am Freitag erneut tausende Menschen für mehr Demokratie auf die Straße gegangen. Sie folgten einem Aufruf der Studentenführer, sich auf einem Autobahnabschnitt gegenüber dem Regierungsgebäude der chinesischen Sonderverwaltungszone zu versammeln. Einige Demonstranten kündigten an, solange zu bleiben, bis die Regierung sich zu Gesprächen mit der Demokratiebewegung bereit erkläre.


In den vergangenen Tagen hatte die Bewegung Zehntausende Menschen auf die Straße gebracht. Die Regierung in Hongkong hatte die für Freitag anberaumten Gespräche mit Vertretern der Demokratiebewegung am Donnerstag kurzfristig abgesagt. Vor einem “konstruktiven Dialog” müssten die Aktivisten erst ihre “illegalen Besetzungen” beenden.

Der 17-jährige Studentenführer Joshua Wong rief die Anhänger der Demokratiebewegung daraufhin auf, sich auf einen langen Kampf einzurichten. Sie sollten wichtige Plätze besetzen und auch Zelte mitbringen. Die Demonstranten fordern seit Tagen vollständige Demokratie in der ehemaligen britischen Kronkolonie sowie den Rücktritt von Verwaltungschef Leung Chunying.

Chinas Regierungschef Li Keqiang hat unterdessen bei seinem Besuch in Berlin eine Einmischung anderer Staaten in das Geschehen in Hongkong zurückgewiesen. Das Thema gehöre “zur Innenpolitik Chinas”, sagte Li am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Alle Länder müssten “diese Souveränität respektieren. Das ist die internationale Norm”. Merkel betonte, sie hoffe auf einen weiterhin friedlichen Verlauf der Demonstrationen und “dass man dann auch Lösungen findet, die die Bevölkerung in Hongkong zufriedenstellen”.

Die Massenproteste ließen Anfang dieser Woche nach, als die Regierung mit einem Polizeieinsatz drohte. Die Protestierenden dringen auf die Änderung einer von Peking beschlossenen Wahlreform. Diese sieht zwar vor, dass Hongkongs Bevölkerung 2017 erstmals direkt einen Verwaltungschef wählen darf, die chinesische Staatsführung will die Bewerber aber im Voraus auswählen. Die Demonstranten verlangen hingegen freie Wahlen-

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