Aus für Salzburger Republic: Raschhofer übernimmt

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Ab Oktober übernimmt der Salzburger Gastronom Heiner Raschhofe die Räumlichkeiten des Republic.
Ab Oktober übernimmt der Salzburger Gastronom Heiner Raschhofe die Räumlichkeiten des Republic. - © Neumayr/Archiv
Nun ist es fix, die Ära des Republic Cafè in der Stadt Salzburg endet mit September. Ein fast drei Jahre andauernder Rechtsstreit konnte nun beendet werden. Übernehmen wird die Räumlichkeiten ab Oktober der Salzburger Gastronom Heiner Raschhofer, der mit gleich zwei Konzepten aufwartet.




Die Besitzverhältnisse sind hierbei kompliziert: Das Gebäude in der Salzburger Altstadt, das sich der Verein Szene Salzburg mit dem Republic teilt, gehört der Stadt Salzburg. Hauptpächter ist die Trumer-Brauerei, die wiederum die Pacht an Michael Fasching, aktueller Inhaber des Republic, weiter vergeben hat. Der Vertrag wurde mit Anfang 2015 seitens der Trumer-Brauerei gekündigt, Fasching wollte das allerdings nicht hinnehmen, es folgte ein Rechtsstreit, der bis September dieses Jahres dauerte.

Bei den beteiligten Parteien gab es unterschiedliche Auffassungen zum vorliegenden Vertrag. Laut Szene Salzburg handelte es sich um einen Pachtvertrag, laut Michael Fasching um einen Mietvertrag.

Langer Rechtsstreit: OGH entscheidet gegen Republic-Pächter

“Nach fast drei Jahren Rechtsstreit haben wir nun ein letztgültiges Urteil des Obersten Gerichtshofes (OGH). Der OGH entschied in einer Räumungsklage gegen den derzeitigen Pächter”, so Peter Hofer, Vorstand des Vereins Szene Salzburg im Gespräch mit SALZBURG24. Michael Fasching hielt sich in dieser Sache gegenüber SALZBURG24 eher bedeckt: “Wir werden hier gar nichts unternehmen, am 30. September endet der Vertrag und dann schauen wir weiter.” Wie es mit den für danach geplanten Veranstaltungen weitergeht, ist somit unklar.

Heiner Raschhofer übernimmt ab Oktober

Ab 4. Oktober soll Heiner Raschhofer die Republic-Räumlichkeiten übernehmen: “Heiner Raschhofer hat sich in einem Casting gegenüber fünf anderen Mitstreitern durchgesetzt. Sein Konzept orientiert sich vom Design her nicht an Salzburg, sondern an Städten wie Berlin oder Amsterdam, das hat uns besonders gut gefallen”, so Hofer. Diese Idee soll allerdings nicht sofort im Herbst umgesetzt werden: “Wir werden hier vorerst ein vorübergehendes Pop-Up-Konzept für einige Monate einrichten und erst dann richtig durchstarten”, gibt Heiner Raschhofer gegenüber S24 an. Näheres wollte er dazu allerdings nicht preisgeben.

Auch Szene Salzburg will umbauen

Der Rechtsstreit hat auch bei der Szene Salzburg zu einem gewissen Stillstand geführt, Renovierungs- oder Umbauarbeiten konnten in dieser Zeit nicht durchgeführt werden. Auch das soll sich nun ändern Peter Hofer will für solche Arbeiten einige Wochen zusperren: “Jetzt wird erst einmal der Übergang ermöglicht, solche Arbeiten sind dann für eine gastronomie-arme Zeit geplant.” Wann genau das sein wird, ist derzeit noch nicht ganz klar.

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