Ausgebüxter Zirkus-Elefant spazierte durch deutsche Stadt

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Laut Polizeisprecher war es ein kurzer und friedlicher Ausflug des Elefanten (Symbolbild).
Laut Polizeisprecher war es ein kurzer und friedlicher Ausflug des Elefanten (Symbolbild). - © AFP/Attila Kisbenedek/Archiv
Behäbig trottet das Tier über die Hauptstraße und an Vorgärten vorbei, lässt sich weder von Autos noch Menschen irritieren: Ein Elefant ist im rheinland-pfälzischen Neuwied aus seinem Zirkusgehege ausgebüxt und rund einen Kilometer durch die deutsche Stadt spaziert.

Auf Twitter kursierten Videos, die Kenia – so der Name des Elefanten – bei seinem unverhofften Abenteuer im Freien zeigten.

Polizeisprecher: Kurzer und friedlicher Ausflug

Es sei ein kurzer und friedlicher Ausflug gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Hektisch wirkte das Tier nicht – ein Zirkusmitarbeiter habe Kenia auch relativ mühelos wieder einfangen können. Der Straßenverkehr war nach Polizeiangaben nicht gefährdet, verletzt wurde niemand. Dabei hatten einige verblüffte Passanten den gebührenden Sicherheitsabstand zu dem wuchtigen Tier nicht eingehalten und sich ihm bis auf kurze Distanz genähert, wie auf Videos zu sehen war.

Elefant hat wohl Elektrozaun zerrissen

Doch wie konnte Kenia überhaupt aus dem in der Stadt gastierenden “Circus Krone” entkommen? “Der hat vermutlich den Elektrozaun seines Geheges zerrissen”, sagte der Polizeisprecher. Als das Tier längst eingefangen war, hätten sich noch besorgte Leute bei der Polizei gemeldet, die Aufnahmen des Ausflugs auf Twitter gesehen hatten.

Nicht immer verlaufen ungeplante Begegnungen mit Zirkustieren positiv. 2015 tötete eine ausgerissene Elefantenkuh in Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) einen 65 Jahre alten Spaziergänger.

(APA)

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