Austria-Salzburg-Fans werfen Rettungsanker

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Die Fans von Austria Salzburg retteten die Violetten durch Spenden und Darlehen in allerletzter Sekunde.
Die Fans von Austria Salzburg retteten die Violetten durch Spenden und Darlehen in allerletzter Sekunde. - © Krugfoto
Mitten im Überlebenskampf erweisen sich die Fans von Austria Salzburg erneut als Retter. Nach dem Mateschitz-Banner stemmten einige Anhänger mit Spenden und Darlehen 150.000 Euro und beweisen erneut, dass die nicht nur als Totengräber, sondern auch als Rettungsanker dienen können.




Kurz vor Saisonende sorgte ein Banner gegen Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz für große Unruhe bei Austria Salzburg. Ein Kaffeeautomaten-Caterer steigt mit sofortiger Wirkung als Sponsor der Violetten aus – weitere Geldgeber intensivierten ihre Überlegungen die Partnerschaft ebenso abzubrechen. Mit KIA stieg ein weiterer großer Partner aus. Auch mit Puma wurde die Zusammenarbeit beendet. Die Zukunft des Westliga-Absteigers war bis vor einigen Tagen ungewiss und hing an einem seidenen Faden.

Austria-Salzburg-Fans sorgen für Erlösung

Laut übereinstimmenden Medienberichten sicherten die Anhänger des verschuldeten Fußballclubs ein weiteres Mal die Zukunft der Violetten. Etwa 150.000 Euro sammelten die Violetten Sympathisanten mittels Spenden und Darlehen. Die kurzfristigen Außenstände, die Ende Mai fällig waren, konnten somit abbezahlt werden. Der Ligabetrieb in der Salzburger Liga wurde dadurch gesichert. Im Ausgleichsverfahren sind einerseits bis Februar 2018 in zwei Raten 140.000 Euro sowie die jetzt gewährleisteten Darlehen zurück zu zahlen. Bleibt abzuwarten ob dann erneut auf die Spendenbereitschaft der Fans zurückgegriffen werden muss. Einen sportlichen Leiter, sowie Trainer haben die Maxglaner bis dato noch nicht präsentieren können. Auch am Spielersektor dürfte sich erneut einiges ändern.

SFV erwartet verbindliche Stellungnahme

Bis Ende der Woche muss Austria Salzburg dem Salzburger Fußballverband (SFV) eine verbindliche Stellungnahme mit Zusicherung des Spielbertriebs liefern. “Der ganzjährige Spielbetrieb muss gewährleistet werden”, erklärte SFV-Geschäftsführer Peter Haas im SALZBURG24-Gespräch. Da es in der Salzburger Liga kein Lizensierungsverfahren gibt, hat der Verband kein Recht, Einblick in die Finanzen der Violetten zu werfen. Der Verband ist dazu verpflichtet der Stellungnahme zu vertrauen. “Das Risiko, dass ein Verein während der Meisterschaft aufhört, ist immer gegeben”, fügte Haas an, der die zunächst diskutierte Liga mit 17 Teilnehmern kategorisch ausschließt. Der österreichische Fußballverband hält in ihren Regeln fest, dass nicht mehr als 16 Clubs in einer Liga spielen dürfen.

 

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