Austrotherm muss nach Preisabsprache Strafe zahlen

Akt.:
Der Dämmstoffhersteller Austrotherm muss wegen Preisabsprachen eine Geldstrafe von 187.500 Euro bezahlen, gab die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am Freitag auf ihrer Homepage bekannt. Die in der Dämmstoffbranche erreichte Summe von verhängten Bußgeldern steige damit auf über 1,6 Mio. Euro. Bisher wurden Steinbacher, Swisspor, Baumax, Hornbach, Obi und Bauhaus zu Strafen verdonnert.


Austrotherm sei in den Jahren 2009 bis 2011 an einem Kartellverstoß im Vertrieb von Dämmstoffen beteiligt gewesen. In diesem Zusammenhang sei es zu horizontalen Preisabstimmungen zwischen Austrotherm und Wettbewerbern hinsichtlich des Vertriebs von Dämmstoffen, insbesondere durch die Versendung von Preislisten zwischen Wettbewerbsunternehmen, gekommen, erläutert die BWB auf ihrer Homepage.

2011 führte die BWB bei Austrotherm eine Hausdurchsuchung durch und sicherte dabei Beweismaterial. Das Gesamtverfahren sei jedoch noch nicht beendet, weil weitere Unternehmen im Verdacht stehen, an den beschriebenen Absprachen beteiligt gewesen zu sein, so die Wettbewerbshüter.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Verkehr hat Salzburg fest im G... +++ - Leogang: Rot-Kreuz-Mitarbeiter... +++ - Frau stürzt bei Brand in Hallw... +++ - Unwetter: Chiemsee Summer und ... +++ - NR-Wahl: Schnell-Liste tritt m... +++ - Berndorf: 35-Jährige bei Sturz... +++ - Sturm wütet in Salzburg: Knapp... +++ - Person in Salzburg-Lehen aus S... +++ - Drei Verletzte bei Brand in He... +++ - Neun Personen beim Atrium West... +++ - Notorischer Salzburger Kunstdi... +++ - VCÖ-Bahntest: Silber für Salzb... +++ - Postings in rechtsextremem For... +++ - Pfarrwerfen: Fünf Verletzte be... +++ - Summer Fusion: Freiluftparty i... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen