Avicii ahnte Tod voraus: “Ich werde sonst sterben”

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Er galt als einer der größten Stars in der DJ-Szene. Vor knapp einer Woche verstarb Tim Bergling, so Aviciis bürgerlicher Name, in einem Luxushotel im Oman aus noch unbekannter Ursache. In der Netflix-Dokumentation “Avicii – True Stories” gab der schwedische Superstar Einblicke in sein Seelenleben. Es klingt wie eine düstere Vorahnung.

Erfolgsdruck, Alkohol und Panikattacken – für den jungen Schweden ein Teufelskreis, der im vermutlich das Leben kostete. “Ich habe es so oft gesagt: Ich werde sterben“, lauteten die Worte Aviciis gegenüber dem Kamerateam. Ein Hilfeschrei gegen den unerträglichen Leistungsdruck. Am 19. April verstarb der Künstler im Alter von nur 28 Jahren.

So krank war Avicii

In der Dokumentation gab der Superstar tiefe Einblicke in sein Leben und in seine Karriere. Der Film wurde 2017 in vielen Kinos weltweit gezeigt, seit Anfang April ist er beim Streaming-Anbieter Netflix zu sehen. In der Hauptrolle: Avicii selbst. 250.000 Dollar (rund 205.000 Euro) kassierte der weltberühmte DJ pro Auftritt. Er musste immer abliefern – und zerbrach daran. Die Lösung? Alkohol. “Anfangs habe ich mich nicht getraut Alkohol zu trinken. Ich wollte die Auftritte nicht vermasseln, dann habe ich gemerkt, dass ich mit ein paar Drinks lockerer drauf war“, gestand Avicii.

Zu seinen Hits "Wake Me Up" und "Levels" tanzte die Welt. /Photo by John Shearer/Invision/AP/Archiv Zu seinen Hits “Wake Me Up” und “Levels” tanzte die Welt. /Photo by John Shearer/Invision/AP/Archiv

Avicii zog Notbremse

Als ihm 2014 die Gallenblase und der Blinddarm entfernt werden müssen, will er sein Leben ändern. Keine Auftritte mehr, kein Alkohol. “Ich habe gesagt, ich werde sonst sterben.” Selbst die Notbremse konnte ihn nach seinem Karriereende 2016 nicht mehr retten. Zwei Jahre nach seinem letzten öffentlichen Auftritt trauert die Welt um einen großen Künstler und Entertainer. Dank der Netflix-Dokumentation “Avicii – True Stories“ können ihm seine Fans ein letztes Mal ganz nahe sein.

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