Bad Ischl: Bar erteilt Flüchtlingen Hausverbot

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In einer Bar in Bad Ischl haben Flüchtlinge Hausverbot.
In einer Bar in Bad Ischl haben Flüchtlinge Hausverbot. - © Bilderbox/Symbolbild
In einer Bar in Bad Ischl haben Flüchtlinge und Asylwerber Hausverbot. Dort soll wie in Salzburg oder Köln zu vermehrten sexuellen Übergriffen gekommen sein.

Die Bar verkündet auf ihrer Facebook-Seite das Verbot von Flüchtlingen. Nach den Vorfällen in der Silvesternach in Salzburg und Köln soll es auch dort in der Bar in Bad Ischl zu sexuellen Übergriffen gekommen sein, so das Online-Portal OE24. Die Betreiber der Bar reagierten mit einer weitreichenden Bestimmung und äußerten gegenüber Flüchtlingen ein Lokal-Verbot.

Brisant: In einem ersten Facebook-Posting schrieben sie “Wir sind ab jetzt wieder Asylantenfrei”. Das Posting wurde dann aber später von den Betreibern wieder gelöscht, kursierte dennoch als Screenshot im Internet.

Facebook/Screenshot Der ursprüngelich Post auf der Facebook-Seite wurden dann gelöscht./Facebook/Screenshot ©

 

Facebook/Screenshot Facebook/Screenshot ©

Bad Ischl: Flüchtlinge haben in Bar Hausverbot

Wie die Betreiberin auf OE24 erklärt, sollen die Männer im Lokal negativ aufgefallen sein und Mädchen angefasst haben. Am Dienstagnachmittag wurde dann nochmals ausdrücklich auf Facebook erwähnt, dass Ausländer grundsätzlich schon willkommen seien, nicht aber handgreichliche Asylwerber.

Ausländer nach wie vor herzlich willkommen nur handgreifliche Flüchtlinge (Asylwerber) unerwünscht! !

Posted by Charly’s on Dienstag, 12. Januar 2016

User sind gespalten über Verbot

Die User reagierten auf die radikale Maßnahmen äußerst unterschiedlich. Während die überwiegende Mehrheit der User auf das Posting mit einem regelrechten Shitstorm reagierten (“Ihr könnt eigentlich nur froh sein das man diesen Saftladen nicht bewerten kann”, “einfach eine Rassistenbude auf unterstem Niveau”), finden anderen das Verbot als gerechtfertigt. So schreibt einer unter den Post der Bar in Bad Ischl: “Gute Idee. Weiter so”.

Facebook/Screenshot Facebook/Screenshot ©

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