Manner-Fabrik teilweise eingestürzt: Baupolizei ermittelt

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Verletzt wurde zum Glück niemand
Verletzt wurde zum Glück niemand
Nach dem Einsturz des Gebäudetrakts im Innenhof der alten Manner-Fabrik in Wien-Hernals am Freitag hat nun die Baupolizei die Ermittlungen über die möglichen Ursachen aufgenommen, sagte Feuerwehrsprecher Christian Feiler am Samstag. Laut Manner-Sprecherin Gabriele Liebl fand am Samstagvormittag eine behördliche Begehung des betroffenen Areals statt.

Ebenso tagte wie schon am Freitag ein Krisenstab, der sich mit dem Fassadeneinsturz und dessen Folgen auseinandersetzt. Die Produktion wurde nach dem Unglück, das sich gegen 17.20 Uhr ereignet hat, indes in dem betroffenen Objekt aus Sicherheitsgründen vorerst eingestellt.

Gebäudeteil stürzt ein

Ein Gebäudeteil eines Produktionsbereiches im Innenhof war vom Keller bis zum vierten Stock eingebrochen. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt, laut einer Aussendung des Konzerns vom Samstag ist der Sachschaden nach derzeitigem Wissensstand aber beträchtlich. “Das Wichtigste ist, dass niemand verletzt wurde”, sagte die Sprecherin.

Produktion eingestellt

Die Produktion im “Objekt 2” in Hernals war von dem Einsturz nicht betroffen. “Wir sind bemüht, die Lieferzusagen so weit wie möglich einzuhalten. Leider können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen, wann wir die Produktion im betroffenen Objekt wieder aufnehmen können. Was wir sagen können, ist, dass die Manner Schnitte und auch die Saisonware für Weihnachten vom Produktionsausfall nicht betroffen sind”, so Alfred Schrott, Vorstand Marketing und Vertrieb, in einer Stellungnahme.

Umbau an Manner-Fabrik

Das Areal befindet sich zwischen der Wilhelminenstraße und der Geblergasse. In dem alten Industriebau aus den Jahren der Josef Manner & Comp. AG – gegründet worden war die Aktiengesellschaft im Jahr 1913 – waren Bauarbeiten erfolgt. Aus dieser Zeit stammt auch der Gebäudekomplex. Die Produktion am Stammwerk des Süßwarenherstellers in Wien-Hernals wird seit 2012 für projektierte 30 Millionen Euro umgebaut. Der Konzern will seine berühmten Schnitten ab 2015 allein in Wien produzieren, der Standort Perg in Oberösterreich soll aufgegeben werden. (APA)

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