Solch spektakuläre Aktionen, wie der Dunking von Rattey waren am Sonntag leider Mangelware. - © Krug
Die Saison 2011/12 war für die BBU Salzburg eine Achterbahnfahrt, es ging auf und ab, wobei die Durchhänger-Phasen klar die überhand hatten. Der Auftakt in der 2. Basketball-Bundesliga lief nun so, wie die Vorsaison zu Ende gegangen war – mit einer Enttäuschung. Die Salzburger bekamen von den Silverminers Tirol ein 51:71 aufgebrummt. Dabei sah es in den Anfangsminuten nach einem Traumstart aus.
Mit einem 12:0-Run eröffneten die BBU-Cracks die Partie voller Energie und die Vorzeichen auf einen Sieg standen gut. Doch in der siebten Minute übernahmen die Tiroler das Kommando und scorten ebenfalls 11 Punkte in Folge, bis die Mozartstädter wieder einen Korb verwandelten. Stand nach dem 1. Viertel 16:16. Offensichtlich etwas eingeschüchtert von der Aufholjagd der Tiroler ließ man sich im zweiten Viertel aus dem Konzept bringen und angeführt von Renan Ferreira scorten die Silverminers Punkt um Punkt zum 25:35.
Das dritte Viertel gestaltete sich wieder ein weniger offener und beide Teams scorten abwechselnd, doch leider gelang der BBU Salzburg keine Aufholjagd. Stand nach dem 3. Viertel 42:51 – noch war alles offen. Doch das letzte Viertel gehörte ganz den Tirolern, die ihre Angriffe ruhig und effektiv spielten, wohingegen bei den Salzburgern nichts zusammen laufen wollte. Nahtlos knüpfte man so an die vielen Partien der letzten Saison an, wo man durch Unkonzentriertheit viele Punkte verschenkte. Endstand 51:71 für die Silverminers Tirol.
„Nach der intensiven Vorbereitung und dem guten Trainingseinsatz der Jungs war die Leistung heute sehr enttäuschend. Noch gelingt es uns nicht, unsere Stärken auf das Spielfeld zu bringen und vor allem 40 Minuten auch mental durchzuhalten, aber es kann nur aufwärts gehen!“, so Harald Bründlinger, Obmann der BBU Salzburg.