BBU Salzburg feierte glanzlosen Auswärtssieg in Klagenfurt

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Salzburgs Basketballer starten gut in die neue Saison.
Salzburgs Basketballer starten gut in die neue Saison. - © BBU Salzburg
Die Wiedergutmachung nach der bitterem Heimniederlage gegen die Timberwolves ist der BBU Salzburg am Samstag in Klagenfurt ist gelungen. Beim deutlichen 58:74-Auswärtssieg zeigten die Mozartstädter phasenweise tollen Basketball, dennoch war Obmann Harald Bründlinger nach dem Spiel verärgert.

Mit zwei Siegen und einer Niederlage ist die BBU Salzburg gut in die 2. Basketball-Bundesliga gestartet. Angefangen hatten die Salzburger bei den Wörthersee Piraten sehr zufriedenstellend. Nach wenigen Minuten konnte sich die Mannschaft von Saulius Vadopalas dank schnellem und attraktiven Team-Basketball rasch absetzen und ging mit 13:25 in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel wurde das Spiel deutlich ruppiger und die Gastgeber schickten die Basketballunion gleich mehrfach an die Freiwurflinie. Stolze 14 Freiwürfe bekam man zugesprochen, doch fand nur die Hälfte ihr Ziel. Zusätzlich schlichen sich Flüchtigkeitsfehler bei den Salzburgern ein, dadurch konnten die Piraten bis zur Halbzeit wieder etwas auf 29:38 aufschließen.

BBU Salzburg setzt sich ab

Das dritte Viertel verlief dann aus Sicht der BBU deutlich besser. Zwar machte man sich das Leben nach wie vor selbst unnötig kompliziert, trotzdem hatte man die Klagenfurter größtenteils gut unter Kontrolle und konnte auf 38:58 vorlegen. Trotz des Rückstands spielten die Piraten aber auch im letzten Viertel mit viel Herz und wollten der Basketballunion keinen leichten Sieg schenken. Dieser war zwar nicht mehr in Gefahr, trotzdem konnten sich die Piraten durch viel Einsatz und nachlässiges Spielen der Salzburger bis zum Ende noch etwas auf 58:74 heran arbeiten.

Rebound- und Freiwurfschwäche

Ein Sieg mit 16 Punkten Vorsprung sollte eigentlich ein guter Grund zur Freude sein, doch diese hielt sich nach der Partie in Grenzen: “Wir haben heute schlecht am Rebound gearbeitet und sehr viele unnötige Eigenfehler gemacht. Noch dazu war unsere Freiwurfquote nicht gut und wir hätten heute mit plus 40 Punkten vom Feld gehen müssen. Letztendlich ist ein Sieg aber ein Sieg.”, so Obmann Harald Bründlinger.

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