BBU Salzburg schwitzt in Bundesliga-Saisonvorbereitung

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Coach Mitchell soll die BBU Salzburg in die Play-Offs führen.
Coach Mitchell soll die BBU Salzburg in die Play-Offs führen. - © KRUGFOTO
Seit etwas mehr als einer Woche läuft die Saisonvorbereitung auf die 2. Basketball-Bundesliga bei der BBU Salzburg. Wir haben mit Obmann Harald Bründlinger über neue Spieler, junge Talente und knallhartes Training in der Sommerpause gesprochen.

Ende September steigt zwar erst die Saisoneröffnung gegen die Dornbirn Lions, bei den Basketballern der BBU Salzburg wird trotzdem seit letzter Woche geschwitzt. Nach den schmerzvollen Abgängen der Leistungsträger Vilius Sermokas, Jasmin Tomas und Georg Lampl musste insbesondere auf der Guard-Position eine Lücke gefüllt werden. Mit Sergio Jimenez, bis zuletzt in Spaniens 4. Liga aktiv, wurde man bereits Ende Juli fündig. “Der Kontakt kam eher zufällig zustande, im Tryout hat er uns mit seiner starken Technik, dem Ballhandling und Wurf überzeugt”, erzählt Obmann Bründlinger im S24-Gespräch: “Er ist ein hungriger Rohdiamant und passt charakterlich sehr gut in unser Team.”

BBU Salzburg setzt auf Jugend

Daneben konnten mit Guillermo Sanchez, Dusan Oluic, Lorenz Rattey und Christian Joch wichtige Stützen im Sommer gehalten werden. Der weitere Kader wird mit Spielern aus der eigenen Jugend aufgefüllt, die unter Coach Aaron Mitchell berechtigterweise auf Spielzeit hoffen dürfen. “Von Youngster Lukas Reichle erwarten wir den nächsten Schritt und auch Rückkehrer Marko Vasic wird seine Rolle im Team haben”, so Bründlinger. Die Kaderplanung ist vorerst abgeschlossen, auch wenn man sich “noch ein oder zwei weitere Spieler wünscht, um etwas ruhiger zu schlafen.” Doch der Obmann weiß: “Finanzielle Sprünge sind in einer Amateurliga unmöglich.”

Hohe Intensität soll Gegner brechen

Coach Mitchell sei dafür bekannt, den Fokus auf junge Spieler zu setzen. In der Sommer-Vorbereitung geht es vornehmlich um die physische Fitness und das Teambuidling. “Die Spieler werden vom Trainer hart rangenommen, aber sie sind ja noch jung. Unser Ziel ist es, den Gegner über 40 Minuten zu beschäftigen und über unsere hohe Intensität auszulaugen”, sagt Bründlinger, der mit der bisherigen Vorbereitung sehr zufrieden ist. Vorteil sei dabei auch, dass Trainer Mitchell die Mannschaft seit letztem Frühjahr betreut. Die Abstimmung zwischen Trainer und Vereinsführung sei sehr eng: “Es geht einiges voran”, meint Bründlinger optimistisch.

Ligareformen in neuer Saison

In der Liga hat sich im Sommer auch einiges getan. Statt wie bisher elf Mannschaften sind nun zwölf Teams in der 2. Bundesliga im Einsatz, außerdem sind künftig nur mehr drei ausländische Spieler am Feld bzw. vier im gesamten Team erlaubt. Zudem steht neben dem Play-Off um den Aufstieg in die Bundesliga auch ein Play-Down um den Abstieg im Raum.

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