Bereits 23 Tote bei Kurdenprotesten in der Türkei

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Unruhen an der türkisch-syrischen Grenze
Unruhen an der türkisch-syrischen Grenze
Die Zahl der Toten in der Türkei bei Demonstrationen für den Schutz der syrisch-kurdischen Stadt Kobane vor der Terrormiliz IS ist auf mindestens 23 gestiegen. Bei den Protesten am Dienstag und Mittwoch vor allem im kurdisch geprägten Südosten des Landes wurden außerdem nach offiziellen Angaben mindestens 145 Menschen teils lebensgefährlich verletzt. Die Gewalt flaute am Donnerstag ab.


Die Behörden kündigten ein Ende der Ausgangssperre in der südosttürkischen Kurden-Hochburg Diyarbakir an. Dort waren bei den Protesten die meisten Toten zu beklagen gewesen. Viele von ihnen starben bei Zusammenstößen von Islamisten mit Anhängern der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), bei denen auch Schusswaffen eingesetzt worden waren.

In der Nacht auf Donnerstag kam es in Istanbul zu vereinzelten Zusammenstößen von Demonstranten mit der Polizei. An der technischen Universität Ankara setzte die Polizei am Donnerstag Tränengas und Wasserwerfer gegen etwa 200 Studenten ein, die für den Schutz Kobanes demonstrierten, wie die Nachrichtenagentur DHA berichtete. Demonstranten hätten Steine und Molotow-Cocktails geworfen.

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