Berliner Polizist schoss auf Messerangreifer

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Die Beamten machten von der Schusswaffe Gebrauch
Die Beamten machten von der Schusswaffe Gebrauch - © APA (Archiv/dpa)
Ein Polizist hat einem 22 Jahre alten Mann in Berlin nach einem Angriff mit einem Messer in den Oberschenkel geschossen. Wie ein Polizeisprecher erklärte, war der Mann Samstagfrüh in einer Lotto-Annahmestelle an der Provinzstraße ausgerastet. Er habe den Inhaber und einen Kunden mit dem Messer bedroht und herumgebrüllt.

Polizisten entdeckten den Mann wenig später mit einer Flasche Bier und dem Messer in der Hand vor dem Geschäft. Aufforderungen, das Messer wegzulegen, habe der 22-Jährige ignoriert. Stattdessen lief er laut Polizei plötzlich mit dem Messer in der Hand auf einen Beamten zu. Dieser griff zur Waffe und schoss. Der 22-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er ist nicht lebensgefährlich verletzt. Die Mordkommission ermittelt.

Zweiter Waffengebrauch bei Berliner Polizei in einer Woche

Es ist bereits der zweite Fall innerhalb einer Woche, bei dem Berliner Polizisten zur Waffe gegriffen haben. Am Dienstagabend war in Moabit ein 29 Jahre alter Flüchtling von Polizisten erschossen worden. Der 29-Jährige war mit einem Messer auf den mutmaßlichen Peiniger seiner kleinen Tochter losgegangen.

(APA/dpa)

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