Berthold freut sich auf Arbeit beim DSV

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Berthold ist für seine Aufgabe gerüstet
Berthold ist für seine Aufgabe gerüstet
Nach vier Saisonen als Chef von Österreichs alpinen Ski-Herren hat Mathias Berthold eine neue Herausforderung gesucht. Gefunden hat der Vorarlberger diese in Deutschland, wo Berthold von 2003 bis 2010 große Erfolge mit dem Damen-Team rund um Maria Höfl-Riesch gefeiert hat. Ab sofort kümmert sich der 49-Jährige um Deutschlands Herren-Truppe, die er bis Olympia 2018 auf Vordermann bringen will.


Bei den Winterspielen in Pyeongchang/Südkorea möchte Berthold in allen Disziplinen deutsche Athleten mit realistischen Medaillenchancen aufbieten können. Eine Zielsetzung, die angesichts der drei Topleute Felix Neureuther, Fritz Dopfer und Stefan Luitz in den technischen Disziplinen mehr als realistisch erscheint.

Aber auch im Speed-Bereich, in dem der Deutsche Skiverband (DSV) seit Jahren weit hinterher hinkt, sieht Berthold viel Potenzial. “Die Speed-Mannschaft ist zuletzt deutlich hinter den Erwartungen geblieben. Doch es gibt einige junge Athleten mit guten Ansätzen. Deshalb haben wir gleich einmal im Speed-Bereich die ersten Hebel angesetzt. Ich kann nicht zaubern, aber ein Anfang ist gemacht”, berichtete Berthold im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur.

Personelle Rochaden im Betreuerbereich machten den Anfang. Im tagtäglichen Trainingsbetrieb der schnellen Fraktion will Berthold höchstpersönlich vermehrt Hand anlegen. “Bessere Speed-Ergebnisse sind ein großes Ziel. Und bis jetzt habe ich mit meinen Mannschaften auch immer das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten”, meinte Berthold optimistisch.

Die Trainingsarbeit mit den Läufern auf dem Hang hat Berthold während seiner ÖSV-Ära manchmal schmerzlich vermisst. Als Rennsportleiter der Mannschaft fiel extrem viel organisatorische Arbeit an, Berthold sprach sogar von einer Art Manager-Tätigkeit.

Mit einem kraftraubendem Spagat versuchte er, beides unter einen Hut zu bringen. “Unter Tag so viel wie möglich bei den Athleten sein, die organisatorische Arbeit in der Nacht. Dieser Rhythmus brennt dich aber im Laufe der Monate und Jahre aus”, sagte Berthold. Der Abschied vom ÖSV war daher die logische Folge.

Ob Aushängeschild Neureuther, der mit Rückenproblemen zu kämpfen hat, bis zum Saisonauftakt am 26. Oktober in Sölden rennbereit sein wird, ist laut Berthold noch offen. “Die Therapie läuft, die Entscheidung wird in rund zwei Wochen fallen. Ein Ausfall wäre zwar bitter, aber es gibt wichtigere Ziele in dieser Saison”, meinte Berthold vor dem Startschuss in den WM-Winter 2014/15.

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