Mehr Nachrichten aus Tennengau
Akt.:

Beschädigung an 220-kV-Leitung im Hagengebirge lokalisiert

Die Instandsetzungsarbeiten der 220-kV-Leitung laufen auf Hochtouren. Die Instandsetzungsarbeiten der 220-kV-Leitung laufen auf Hochtouren. - © Bilderbox
Am 16. Februar wurde die 220-kV-Leitung zwischen den Umspannwerken Salzburg und Tauern durch einen Lawinenabgang außer Betrieb gesetzt (SALZBURG24 hat berichtet). Die Salzburg Stadt kann durch den ersten Bauabschnitt der 380-kV-Salzburgleitung weiterhin sicher mit Strom versorgt werden. Die Netzsituation bleibt aber weiterhin angespannt.

Korrektur melden

Aufgrund der über Wochen andauernden starken Schneefälle und der langen Kälteperiode hat sich die Lawinensituation in ganz Österreich über die letzten Wochen extrem zugespitzt. Am 16. Februar wurde ein Strommast an der 220-kV-Leitung, die vom Süden aus zur Stadt Salzburg führt, im Bereich des Hagengebirges durch einen extremen Lawinenabgang schwer beschädigt. Die Leitung ist seitdem außer Betrieb.

Instandsetzungsarbeiten angelaufen

Die APG-Mannschaft arbeitet inzwischen unter Hochdruck an der Behebung des Leitungsschadens. Die Witterungsverhältnisse sind aber sehr schwierig. „Aufgrund der nach wie vor angespannten Lawinensituation gestalten sich die Instandsetzungsarbeiten äußerst schwierig“, sagt APG-Vorstand Dipl.-Ing. Mag.(FH) Gerhard Christiner. „Der Leitungsschaden ist an einer sehr schwer zugänglichen Stelle aufgetreten. In Kombination mit den großen Schneemengen ergibt sich für unsere Spezialisten ein hartes Stück Arbeit.“ In einem ersten Schritt müssen die Kilometer langen Zufahrtswege zum schadhaften Strommasten sowie das betroffene Mastfundament vom meterhohen Schnee freigemacht werden. Erst dann kann eine detaillierte Analyse des vorliegenden Schadens erfolgen. Die Dauer der Instandsetzungsmaßnahmen ist derzeit noch nicht abschätzbar, vor allem auch deswegen, weil auf den Zufahrtswegen nach wie vor akute Lawinengefahr besteht. Sämtliche Netzmaßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit der Salzburg AG. 

Netzsituation derzeit stabil, aber nach wie vor angespannt

Dank des kürzlich realisierten ersten Bauabschnitts der 380-kV-Salzburgleitung kann die Versorgungssicherheit im Raum Salzburg Stadt (aus dem Norden Österreichs) gewährleistet werden. Der Rest Salzburgs wird aktuell über das Umspannwerk Tauern (über den Süden Österreichs) versorgt. Durch den Ausfall der 220-kV-Leitung zwischen den Umspannwerken Salzburg und Tauern ist ein gesicherter Nord-Süd-Stromtransport derzeit nicht möglich.
Das Ringkonzept im Übertragungsnetz der APG bewährt sich in derartigen Situationen, da es die Möglichkeit bietet, auch bei Ausfall eines Teils der Ringleitung alle großen Ballungs- und Verbrauchszentren versorgen zu können.
 
„Die Auswirkungen der Leitungsstörung sind trotzdem erheblich“, sagt Christiner. „So müssen große Pumpspeicherkraftwerke in den Alpen ihren Betrieb aufgrund fehlender Netzkapazitäten zeitweise einschränken.“
Die rund 60 Jahre alte Leitung führt teils durch extremes und hochalpines Gelände. Nicht zuletzt auch aufgrund der exponierten Lage und des Alters der Leitung bemüht sich die APG seit rund 20 Jahren um den Neubau der Salzburgleitung.



Kommentare 0

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 

Mehr auf Salzburg24.at
Polizei warnt vor dreisten Teppich-Betrügern
Derzeit sind Betrüger in Salzburg unterwegs, die ihre Opfer zum Teil um ihre gesamten Ersparnisse gebracht haben. Sie [...] mehr »
Gelbe Bodenmarkierungen sorgen in der Landeshauptstadt für Verwirrung
Seit Kurzem gibt es in der Landeshauptstadt neue Bodenmarkierungen. Gelbe Linien entlang des Fahrbahnrands, [...] mehr »
September 2014: Entschädigung für nassen Sommer
Nach einem recht nassen Monatsbeginn hat uns der September zum Ende hin nun doch noch ein paar warme, fast schon [...] mehr »
Alpakas von Zirkus verschwunden
Zwei Alpakas des „Circus Berlin“ verschwanden am Montag plötzlich aus ihrem Gehege in Salzburg. Wie die Tiere von [...] mehr »
Arzt gestalkt und mit Umbringen gedroht: Salzburger verurteilt
Ein Mediziner erhielt beängstigende SMS: "Sie werden abgeschlachtet." Der sehbehinderte Angeklagte wollte Taxifahrer [...] mehr »
Mehr Meldungen »

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als SALZBURG24.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren