Betrug: „Rip Deal“ in Salzburg geplatzt

Ein Schweizer wäre fast einen sechsstelligen Betrag losgeworden.
Ein Schweizer wäre fast einen sechsstelligen Betrag losgeworden. - © Bilderbox
Ein Betrug um eine sechsstellige Summe ist in Salzburg geplatzt. Ein Russe und zwei Deutsche wollten einem Schweizer Geschäftsmann eine Investition für ein Zementwerk herauslocken, das es nicht gab.

Ein Betrugsdeal um einen sechsstelligen Dollar-Betrag ist am Samstag in Salzburg geplatzt. Ein 51-jähriger Russe, ein 69-jähriger Deutscher und ein 70-jähriger Deutscher versuchten einem 45-jährigen Schweizer Geschäftsmann das Geld herauszulocken. Der Schweizer sollte für eine Gewinnbeteiligung an einem Millionenschweren Projekt Gelder lukrieren, so die Polizei.

Falsche Banksicherheit

Die Betrüger brachten eine Banksicherheit aus Kanada ins Spiel. Diese stellte sich als Totalfälschung heraus und die Polizei wurde eingeschalten. Wie Ermittlungen ergaben, existiert das angebliche Projekt, ein Zementwerk in Russland, nicht. Gegen Mittag nahmen Kriminalbeamte des Stadtpolizeikommandos Salzburg die drei Beschuldigten in einem Hotel in der Stadt Salzburg fest.

Betrug: Russe festgenommen

Der 51-jährige Haupttäter wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Salzburg in die Justizanstalt Salzburg gebracht. Die beiden Deutschen werden auf freiem Fuß angezeigt. Die Ermittlungen werden noch fortgesetzt.

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