Betrunkener Abschleppwagenfahrer amüsiert Einsatzkräfte

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Der Fahrer der Abschleppdienst durfte seine Arbeit nicht weiter machen (Symbolbild).
Der Fahrer der Abschleppdienst durfte seine Arbeit nicht weiter machen (Symbolbild). - © Bilderbox
Nicht wirklich alltäglich war der Einsatz für Polizei und Feuerwehr nach einem Verkehrsunfall eines Salzburgers in Marktschellenberg (Lkr. BGL) in Bayern Donnerstagabend. Während der Alkotest beim Unfalllenker vorbildlich 0,0 Promille anzeigte, dürfte der Fahrer des Abschleppwagens deutlich zu tief ins Glas geschaut haben.

Ein 44-jähriger Salzburger war Donnerstagabend auf dem Rückweg von der Bob-Eröffnungsfeier. Kurz nach der Ortseinfahrt in Marktschellenberg musste er einem Tier ausweichen, das über die Straße gelaufen ist. Dabei stieß er gegen einen am Straßenrand geparkten Pkw einer 29-jährigen Frau aus Marktschellenberg.

Alkotest bei Salzburger brachte 0,0 Promille

Die alarmierten Polizeibeamten führten zur Sicherheit einen freiwilligen Alkotest bei dem Unfalllenker durch. Das vorbildliche Ergebnis: 0,0 Promille.

Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeuge so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren, ein Abschleppdienst musste angefordert werden, berichtet die Polizei, die von einem Sachschaden von rund 20.000 Euro ausgeht.

Abschleppwagenfahrer betrunken

Nachdem der Abschleppwagen aus Österreich eingetroffen war, wollte der Fahrer das erste Fahrzeug aufladen. Allerdings nahmen die Polizisten doch tatsächlich Alkoholgeruch wahr und forderten den Abschleppwagen-Fahrer zum Alkotest auf. Und tatsächlich: knapp 0,5 Promille.

Feuerwehrleute amüsiert

„Zur Gefahrenabwehr wurde die Weiter- bzw. Abschleppfahrt unterbunden“, heißt es in der Aussendung wortwörtlich. Die Abschleppfirma musste einen zweiten Fahrer schicken. Unter den amüsierten Augen der Feuerwehrkräfte konnten dann beide Fahrzeuge sicher aufgeladen und nach Österreich transportiert werden.

Um den angetrunkenen Abschleppwagenfahrer nochmals auf die Gefahren von Alkohol am Steuer hinzuweisen, wird er in den nächsten Tagen ein Anschreiben von der Polizei erhalten.

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