Warscheinlich wollten die Diebe den Sprengstoff irgendwie zu Geld machen. - © Bilderbox Nachforschungen führten die Beamten zu einem weiteren Mann, der mehr als zehn Kilo Sprengstoff in seiner Wohnung gelagert hatte. Das explosive Material haben sie wahrscheinlich aus dem Nachlass eines Sprengmeisters gestohlen, meinte die Polizei. Wahrscheinlich wollten die Diebe den Plastiksprengstoff irgendwie zu Geld machen.
Der stark alkoholisierte Saalfeldner kam mit 1,1 Kilo Plastiksprengstoff zur Polizei. Er sagte den Beamten, er wisse, wo es noch mehr gebe und wolle seine Informationen austauschen – nämlich gegen die Erlassung einer Verwaltungsstrafe, die ihm wegen einer anderen Sache aufgebrummt worden war, meldete das ORF-Landesstudio. Die Polizisten verhörten den Mann und der nannte Namen. Nach einigen Hausdurchsuchungen am Mittwoch stöberte die Polizei dann einen weiteren Saalfeldener mit zehn Kilo Sprengstoff auf. Die Exekutive schließt aus, dass die Männer mit dem Sprengstoff einen Terrorakt oder Ähnliches begehen wollten.