Biden will nicht Vorsitzender der Demokraten werden

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Vizepräsident trauert um seinen Sohn
Vizepräsident trauert um seinen Sohn - © APA (AFP)
Der scheidende US-Vizepräsident Joe Biden hat kein Interesse daran, neuer Vorsitzender der Demokraten zu werden. Er werde sich nicht für das Amt bewerben, teilte eine Sprecherin Bidens dem Sender CNN mit. Der 74-Jährige werde sich aber weiterhin aktiv daran beteiligen, den Kurs der Partei zu gestalten. Die Demokraten wollen im kommenden Frühjahr einen neuen Vorsitz wählen.

Derzeit wird das Amt interimsmäßig von Donna Brazile geführt, nachdem ihre Vorgängerin Debbie Wasserman Schultz wegen gehackter E-Mails hatte zurücktreten müssen. Biden war seit Tagen im Gespräch für den Posten. Er ist äußerst beliebt unter Demokraten. Im vergangenen Jahr hatte er es in Erwägung gezogen, sich um die Präsidentschaftskandidatur zu bewerben. Er verzichtete jedoch und begründete diese Entscheidung mit der Trauer um seinen Sohn, der kurz zuvor an Krebs gestorben war.

(APA/dpa)

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