„Black Friday“, „Cyber Monday“ und Co.: Wo kann ich wirklich sparen?

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Die Aktionstage sollen das Weihnachtsgeschäft ankurbeln.
Die Aktionstage sollen das Weihnachtsgeschäft ankurbeln. - © Ralf Hirschberger/dpa
„Black Friday“, „Cyber Monday“ oder gar „Cyber Monday Woche“ und „Black Week“– der Handel will das Weihnachtsgeschäft mit diesen Aktionstagen in Schwung bringen. Doch kann man an diesen Tagen wirklich sparen oder ist es ein reiner Marketinggag? Wir haben uns für euch erkundigt.

Der „Black Friday“ findet immer am Freitag nach dem amerikanischen Erntedankfest „Thanksgiving“ statt. Da dieser Feiertag immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der darauffolgende „Black Friday“ als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison. Heuer ist es der 24. November. Darauf folgt der „Cyber Monday“. Online-Riese Amazon legt gar eine komplette „Cyber Monday Woche“ hin, Elektrohändler Saturn zieht mit der „Black Week“ nach.

„Black Friday“ hat den stationären Handel erreicht

Während hierzulande bislang hauptsächlich Onlinehändler beim „Black Friday“ mitmachten, springen jährlich mehr Unternehmen auf den Zug auf und bieten Produkte zu einem unschlagbaren Preis an. Auch das Outletcenter in Wals-Himmelreich lockt heuer bereits zum dritten Mal mit besonderen Angeboten.

Laut einer Umfrage des Handelsverbandes gehe immerhin jeder vierte Österreicher an diesen beiden Tagen auf Schnäppchenjagd. Bei Männern (29 Prozent) seien die Shoppingtage sogar noch beliebter als bei Frauen (22 Prozent). Im Schnitt würden hierzulande rund 150 Euro ausgegeben.

Verbraucher sparen im Schnitt 40,1 Prozent

Geworben wird zwar mit einer Ersparnis von „bis zu 90 Prozent“, doch dass solche Rabatte nur einzelne Produkte und nicht die ganze Palette betreffen, überrascht nicht. Wie eine Analyse des Verbraucherforums mydealz.de zeigt, konnte man in den letzten vier Jahren am „Black Friday“ allerdings durchschnittlich beachtliche 40,1 Prozent sparen.

Wie Christian Obermoser vom Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Salzburg im Gespräch mit SALZBURG24 sagt, dürfe man bei all den Prozentzeichen nicht vergessen, dass es sich dabei um nichts anderes handle, als die traditionellen Weihnachtsangebote – auch wenn sie einen neuen, werbewirksamen Namen tragen.

Achtung, kein Rücktrittsrecht bei Ladenkauf

Er warnt davor, sich von den angepriesenen Rabatten zu unüberlegten Impulskäufen hinreißen zu lassen. Besonders verlockend seien hier limitierte Online-Blitzangebote. „Man gerät unweigerlich unter Zeitdruck, da man sieht, dass andere Kunden den Artikel bereits reserviert haben, und vergisst dabei den Preis zu vergleichen“, so Obermoser. Aber auch in den Läden könne ein Kaufrausch teure Folgen haben. „Im Geschäft gibt es kein Rücktrittsrecht, und auch der Umtausch ist nicht gesetzlich vorgeschrieben“, informiert der Experte.

Dennoch, gerade bei den einzelnen Prestige-Angeboten lasse sich an „Black Friday“ und „Cyber Monday“ einiges sparen, ist Obermoser überzeugt: „Würden die Händler ihre Top-Angebote in den Wochen danach günstiger anbieten, wäre dies ein werbetechnischer Super-Gau“.

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