Bochumer Klinikbrand geklärt: Patientin zündete sich an

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Der Sachschaden liegt in dreistelliger Millionenhöhe
Der Sachschaden liegt in dreistelliger Millionenhöhe - © APA (dpa)
Die Ursache eines Großbrands am vergangenen Freitag in einer Bochumer Klinik mit zwei Toten ist geklärt. Nach Angaben der Ermittler hat sich eine 69 Jahre alte Patientin in Suizidabsicht mit einem brennbaren Desinfektionsmittel übergossen und angezündet. Diesem Verdacht waren die Ermittler schon am Wochenende nachgegangen.

Neben der 69-Jährigen starb ein 41-jähriger bettlägeriger Patient im Nachbarzimmer an Rauchgasen. Die Ermittlungen zum Motiv seien noch nicht abgeschlossen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Ermittler korrigierten dabei die Zahl der Verletzten nach unten. Es habe zehn Verletzte gegeben und nicht wie bisher angenommen 16. Niemand befinde sich mehr in Lebensgefahr. Der Sachschaden liege in dreistelliger Millionenhöhe.

(APA/dpa)

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