200 Feuerwehrleute bekämpfen Großbrand auf Bauernhof in Maria Alm

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Auf einem Bauernhof in Maria Alm (Pinzgau) brach am Sonntagvormittag ein Großbrand aus. Alarmstufe 4 wurde ausgelöst, zahlreiche Feuerwehren standen mit 200 Einsatzkräften und 33 Fahrzeugen im Einsatz. Der Brand griff vom Stall auf das angrenzende Wohnhaus über.

Das Feuer brach am Sonntagvormittag gegen 11 Uhr in der Ortschaft Krallerwinkl aus. Zunächst stand der Heuboden des Bauernhofs in Vollbrand, ehe sich die Flammen weiter ausbreiteten. Alle Menschen und Tiere konnten rechtzeitig gerettet werden. Laut Landesfeuerwehrkommando Salzburg wurden drei Feuerwehrmänner beim Einsatz verletzt, einer wurde mit Brandwunden ins Krankenhaus eingeliefert. Zuvor war von einem verletzten Feuerwehrmann berichtet worden.

Maria Alm: Stall brennt komplett ab, Haus schwer beschädigt

Der etwa 600 Quadratmeter große Stall brannte laut Polizei komplett ab. Die Flammen zogen schließlich auch das angrenzende Wohnhaus in Mitleidenschaft. Den Dachstuhl des Hauses habe es vollständig erwischt, sagte Hannes Esslberger, Einsatzleiter und Ortsfeuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Maria Alm im Gespräch mit SALZBURG24.

Feuerwehr kämpft um Wohnhaus

Am Nachmittag waren die Florianis noch damit beschäftigt, Glutnester im Wohnhaus zu bekämpfen. Man werde das Dach aufmachen und versuchen das Haus zu retten, hieß es von Esslberger. Der Einsatz werde auf jeden Fall bis in die Abendstunden andauern. Der Einsatz gestaltete sich schwierig, unter anderem machten den Feuerwehrleuten die massiven Schneemassen auf dem Hausdach zu schaffen.

Bewohner und Tiere bleiben unverletzt

Der 35-jährige Landwirt bemerkte die Flammen am Heuboden gegen 11 Uhr. Zu dem Zeitpunkt befand sich auch eine Urlauberfamilie mit vier Kindern im Wohnhaus. Sie konnten das Haus rechtzeitig verlassen und blieben wie der Landwirt unverletzt. Auch die 78 Rinder, etwa 30 Schafe und vier Ziegen wurden gerettet.

200 Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammen

Acht Feuerwehren standen mit bis zu 200 Feuerwehrleuten und 33 Fahrzeugen im Einsatz. Als die Feuerwehren alarmiert wurden, wurde zunächst Alarmstufe 3 ausgelöst. Als der Einsatzleiter am Brandort eintraf, erhöhte er auf die höchste Alarmstufe 4.

Die Schadenssumme ist noch unbekannt, dürfte aber enorm sein.

Diese Feuerwehr standen im Einsatz:

  • FF Maria Alm
  • FF Saalfelden
  • FF Zell am See
  • FF Leogang
  • FF St.Martin
  • FF Leogang
  • FF Maishofen
  • FF Lofer

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