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20. August 2012 13:58; Akt.: 21.08.2012 09:43

Thalgau: Stallgebäude abgebrannt – 30 Rinder verbrannt

Das Stallgebäude wurde bei dem Vollbrand völlig zerstört. Das Stallgebäude wurde bei dem Vollbrand völlig zerstört. - © Aktivnews
In Thalgau im Salzburger Flachgau ist am Montagnachmittag das Wirtschaftsgebäude eines Bauern vollkommen abgebrannt. 30 Rinder kamen in den Flammen ums Leben.

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Der Einsatz gestaltete sich für die Feuerwehrleute aufgrund einer schwierigen Wasserversorgung und der enormen Hitze extrem schwierig. Das rund 60 mal 15 Meter große Gebäude konnte nicht mehr gerettet werden, sagte Einsatzleiter Robert Greisberger von der Feuerwehr Thalgau der APA. 30 Rinder sind nach Angaben der Polizei in den Flammen ums Leben gekommen.

Brandursache bisher unklar

Der Brand war zu Mittag aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen. Als die ersten Hilfsmannschaften eintrafen, stand das zweigeschossige Gebäude bereits in Vollbrand. Es wurde sofort Alarmstufe 3 ausgegeben, sodass auch die Feuerwehren aus der Umgebung ausrückten. Da in der Nähe Löschwasser nicht ausreichend zur Verfügung stand, mussten zwei jeweils über einen Kilometer lange Leitungen gelegt werden, so Greisberger. Außerdem wurde mit Tanklöschwagen ein Pendelverkehr eingerichtet.

Fünf Kühe gerettet

Der Brand hatte sich bereits so weit ausgebreitet, dass sich die Helfer darauf konzentrieren mussten, umliegende Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Rund fünf eingestellte Rinder konnten laut Greisberger noch aus dem Stall gerettet werden, 30 Kühe verendeten in den Flammen. Besonders zu kämpfen hatten die Helfer mit der Hitze jenseits der 30-Grad-Marke. “Im Schutzanzug ist man da nach einer viertel Stunde fertig”, so der Feuerwehrkommandant.

Thalgau: Gebäude total zerstört

Am frühen Nachmittag war das Feuer zumindest stark eingedämmt. Es wurde auf das Eintreffen einer Drehleiter gewartet, weil von oben die weiteren Löscharbeiten effizienter seien, sagte der Einsatzleiter. Am Gebäude selbst gab es aber nichts mehr zu retten, dieses wurde vollkommen zerstört. (APA)



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