Die Staatsanwaltschaft prüfe nun, ob der mutmaßliche Täter bei dem Brandanschlag Mithelfer gehabt habe. - © APA/BMLVS/OBERREITER
Das berichtet die Tageszeitung “Österreich” in ihrer Donnerstag-Ausgabe unter Berufung auf einen Ermittlungsakt, den das Landesamt für Verfassungsschutz und das Heeresabwehramt der Staatsanwaltschaft Dienstagabend übermittelt hätten. Die Behörden bestreiten allerdings die Existenz eines solchen Akts.
Laut den ihr vorliegenden Informationen handle es sich bei dem Hauptverdächtigen um einen rund 40 Jahre alten Unteroffizier mit einem “politisch rechten Hintergrund”, berichtet die Zeitung. Die Staatsanwaltschaft prüfe nun, ob der mutmaßliche Täter bei dem Brandanschlag Mithelfer gehabt habe und werde ihn demnächst persönlich einvernehmen.
Für die zuständige Staatsanwaltschaft Wels erklärte deren Pressesprecher Manfred Holzinger nach Rücksprache mit dem Sachbearbeiter, seiner Behörde liege kein diesbezüglicher Bericht vor. Eine Rückfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) habe zudem ergeben, dass kein derartiger Bericht vorgelegt worden sei, auch mündlich nicht. (APA)