Brasiliens Opposition formiert sich gegen Rousseff

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Starker Gegenwind für die Staatschefin
Starker Gegenwind für die Staatschefin
Knapp drei Wochen vor der Stichwahl formiert sich in Brasilien ein breites Oppositionsbündnis gegen Staatschefin Dilma Rousseff. Die sozialistische Partei PSB sicherte Rousseffs Herausforderer aus dem Mitte-Rechts-Lager, Aecio Neves, ihre Unterstützung für die zweite Runde der Präsidentschaftwahl am 26. Oktober zu.


Die Partei war bis zum vergangenen Jahr noch traditioneller Bündnispartner von Rousseffs mitte-linksstehender Arbeiterpartei (PT). Der Beschluss, ihren Gegenkandidaten zu stützen, fiel am Mittwoch bei einer Vorstandssitzung in Brasilia.

Als einer der Gründe wurden die harten Attacken von Rousseffs Partei gegen die sozialistische Spitzenkandidatin Marina Silva genannt, die bei der ersten Runde am Sonntag scheiterte. Silva selbst wollte sich am Donnerstag über ihre Position äußern.

Auch die grüne Partei Brasiliens (PV) sowie weitere drei kleine Parteien signalisierten ihre Unterstützung für Neves. Amtsinhaberin Rousseff hatte am vergangenen Sonntag 41,6 Prozent der Stimmen erhalten, der Sozialdemokrat Neves 33,6 Prozent.

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