Braucht der Tennengau einen eigenen Notarztstützpunkt?

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Im Tennengau sind in Notfällen häufig weite Wege zurückzulegen.
Im Tennengau sind in Notfällen häufig weite Wege zurückzulegen. - © Bilderbox/Themenbild
Der Tennengau hat keinen eigenen Notarztstützpunkt. Vor allem im Lammertal sei die Versorgung „unzumutbar“ kritisiert die SPÖ. Was meint ihr: Ist ein eigener Stützpunkt notwendig oder sind längere Wege im Notfall doch zumutbar?

Kein eigener Notarztstützpunkt, dazu hat die chirurgische Ambulanz im Halleiner Krankenhaus ab 20 Uhr geschlossen: Die notärztliche Versorgung lässt im Tennengau zu wünschen übrig, kritisiert die SPÖ. Bei medizinischen Notfällen muss in die Stadt Salzburg oder nach Schwarzach ausgewichen werden. Das führe bei Notfällen in abgelegenen Regionen zu langen Anfahrtszeiten, meinte Roland Meisl von der Tennengauer SPÖ in einer Aussendung.

Notarzt: Lammertal besonders schlecht versorgt

Besonders betroffen von der schlechten Versorgung seien hierbei die Gemeinden Rußbach, Annaberg, Lungötz, Abtenau und auch die Randgebiete von St. Koloman. Das, obwohl laut Meisl im Salzburger Landtag im Februar 2016 beschlossen wurde, die notärztliche Versorgung im ganzen Bundesland sicherzustellen.

Was meint ihr dazu?

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