Bregenzer “Carmen”-Generalprobe an Bilderbuch-Sommerabend

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Nun heißt es: Hoffen, dass das Wetter am Mittwoch mitspielt
Nun heißt es: Hoffen, dass das Wetter am Mittwoch mitspielt - © APA
Generalprobe gelungen, nun folgt das Zittern für die Premiere. Die “Carmen”-Generalprobe auf der Seebühne fand am Montag an einem Bilderbuch-Sommerabend statt. Nun wünschen sich die Bregenzer Festspiele für Mittwoch Wetterglück. Die Prognose sagt einen heißen Sommertag mit Temperaturen von über 30 Grad voraus, nachmittags und abends sind Wärmegewitter möglich. Die Premiere startet um 21.15 Uhr.

Bei Regen und Gewitter muss zur Sicherheit der Darsteller ins Festspielhaus ausgewichen werden. Während die Seebühne allerdings ein Fassungsvermögen von knapp 7.000 Besuchern hat, können im Festspielhaus nur rund 1.650 Inhaber von “Hauskarten” die Indoor-Vorstellung miterleben. Für die anderen Opern-Fans würde die Vorstellung ausfallen.

Doch der wirtschaftliche Erfolg der Festspiele scheint sicher. Schon vor Beginn der 72. Festspiele (19. Juli bis 20. August) konnten die Veranstalter über einen Erfolg berichten: Sämtliche 28 “Carmen”-Vorstellungen” sind ebenso ausverkauft wie die drei Aufführungen von “Moses in Ägypten” im Festspielhaus. Für die heuer 80 programmierten Veranstaltungen wurden insgesamt 214.000 Tickets aufgelegt. Für alle anderen Produktionen außer “Carmen” und “Moses in Ägypten” sind noch Karten erhältlich.

Die Besucher der Generalprobe haben dem “Carmen”-Team jedenfalls großen Beifall gezollt. In der Inszenierung von Kasper Holten und im extravaganten Bühnenbild von Es Devlin spielt neben den als Spiel- und Projektionsfläche eingesetzten Spielkarten auch der See bis zum tragischen Ende von Carmen eine wichtige Rolle.

Die Bregenzer Akustik wirkt ausgefeilt, die Sänger sind gut zu hören, ebenfalls die aus dem Haus “zugespielten” Wiener Symphoniker unter der Leitung von Paolo Carignani. Viel Applaus gab es nach der zweistündigen Aufführung für die Protagonisten Gaelle Arquez (Carmen), Martin Muchle (Don Jose), Kostas Smoriginas (Escamillo) oder Melissa Petit (Micaela).

(APA)

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