Bremen am Tiefpunkt – Junuzovic: “Katastrophe”

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Junuzovic leidet im Tabellenkeller
Junuzovic leidet im Tabellenkeller
Ausgerechnet vor der Länderspielpause befinden sich Österreichs Fußball-Teamakteure Zlatko Junuzovic und Sebastian Prödl mit Werder Bremen in der Krise. Nach dem 1:1 gegen Freiburg ist das Team seit Samstag Schlusslicht der deutschen Bundesliga, für Mittelfeldmotor Junuzovic eine “Katastrophe”. Angesichts des bevorstehenden Spiels bei den Bayern wird schon über ein Aus von Trainer Dutt spekuliert.


Zuletzt war Werder nach dem ersten Spieltag der Saison 2010/11 und einer 1:4-Auftaktpleite in Hoffenheim das Schlusslicht der Liga. In der aktuellen Spielzeit warten die Hanseaten auch nach der siebenten Runde noch auf den ersten Sieg. Vor der fast unlösbaren Aufgabe bei München in zwei Wochen steht Robin Dutt daher mehr denn je unter Druck. “Ich beantworte keine Fragen zum Trainer”, sagte Thomas Eichin dazu. Der Manager war hörbar gereizt: “Soll ich sagen, dass alles nicht funktioniert hat, und jetzt stürzen wir uns alle in die Weser.”

So wie viele Bremer Akteure flüchtete sich Prödl, der in der 8. Minute den Elfer für Freiburg verschuldet hatte, in Durchhalteparolen. “Irgendwann wird die Waage auch wieder zu unseren Gunsten ausschlagen”, betonte der Innenverteidiger einer wackeligen Defensive. “Was Mut macht, ist die Tatsache, dass wir nicht aufstecken und immer weiter arbeiten.” Ähnlich Junuzovic, dessen Assist nach 31 Minuten Franco di Santo zum Ausgleich verwertete. “Wir müssen anfangen, mehr an uns zu glauben. Man merkt einfach, dass gewisse Unsicherheiten da sind. Das macht die Situation jetzt umso schwieriger”, sagte der Steirer. “Wir sind jetzt Tabellenletzter, hinter uns ist also nicht mehr viel los. Das ist eine Katastrophe, es fühlt sich nicht gut an.”

Nicht viel besser ist die Stimmung bei Borussia Dortmund. Für den BVB hat die Saison mit vier Niederlagen nach sieben Spielen besorgniserregend begonnen. Nach dem 0:1 gegen den HSV am Samstag rangiert der Revierclub nur auf Rang 13. Trainer Jürgen Klopp erklärte den 4. Oktober zum Tief- und Wendepunkt zugleich. “Das ist kilometerweit entfernt von dem, was wir wollen. Wir müssen nun jede Kritik, die aufkommt, erdulden”, sagte Trainer Jürgen Klopp.

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