Brust-OP: Ausland oder Innland?

Im Ausland sind Operationen meist billiger, aber lohnt sich das?
Im Ausland sind Operationen meist billiger, aber lohnt sich das? - © HdS
Zahlreiche Frauen leiden unter einer zu kleinen Brust und entscheiden sich in weiterer Folge für eine Brustvergrößerung. Doch Brustvergrößerungen sind hierzulande durchaus teuer; mit den “Schnäppchenangeboten” können die inländischen Preise keineswegs mithalten. Im benachbarten Ausland gibt es die Brustvergrößerung schon um 2.000 Euro – doch wie seriös sind derartige Angebote tatsächlich?

Welche Materialien werden verwendet? Besteht tatsächlichen eine Gefahr für die Gesundheit der Patientin? Lohnt sich eine preisgünstige Operation im benachbarten Ausland oder überwiegen am Ende doch die Schattenseiten?

Der Traum vom perfekten Busen

Viele Frauen träumen von einem großen und vollen Busen. In vielen Fällen leiden die betroffenen Damen unter ihrem A-Körbchen. Die heutige Schönheitsmedizin ist derart fortgeschritten, sodass Brustvergrößerungen schon zu den Routine-Eingriffen gehören. Der Haken? Der Preis. Nicht jede Frau, die sich einen großen Busen wünscht, verfügt auch über das notwendige Ersparte. Es ist daher keine Überraschung, dass sich immer mehr Frauen für Angebote aus dem Ausland interessieren. Schlussendlich werden in den benachbarten Ländern wahre “Schnäppchenpreise” angeboten. Brustvergrößerungen, die hierzulande 5.000 bis 7.000 Euro kosten, bekommt man schon für 2.000 Euro bis 3.000 Euro. Dabei vertrauen die Damen auf die Aussage, dass die ausländischen Ärzte definitiv nicht schlechter als die österreichischen oder deutschen Ärzte ausgebildet sind. Das entspricht natürlich auch der Wahrheit. Im Internet gibt es zudem viele Schönheitskliniken, die sich in Ungarn oder Tschechien befinden und zudem einen vernünftigen und seriösen Eindruck vermitteln. Jedoch sollten die Frauen keineswegs die Schattenseiten ignorieren und sich auch mit den möglichen Nachteilen befassen, bevor sie sich für eine Brustvergrößerung im Ausland entscheiden.

Welche Nachteile müssen berücksichtigt werden?

Problem Nummer 1: In den benachbarten Ländern wird nur selten Deutsch gesprochen – während die Rezeptionistin die deutsche Sprache beherrscht, kämpfen die behandelnden Ärzte mit den richtigen Worten, sodass es mitunter zu Missverständnissen kommen kann. Es kann daher durchaus passieren, dass die Patientin nicht über alle Risiken aufgeklärt wird und ihre persönlichen Vorstellungen nicht zu 100 Prozent verstanden werden. Dabei handelt es sich aber um essentielle Dinge, die immer abgeklärt werden müssen.

Ein weiterer Punkt ist natürlich der Versicherungsschutz. Dieser bleibt im benachbarten Ausland gerne auf der Strecke. Verläuft die Operation nämlich nicht nach Plan, ist am Ende keiner mehr so richtig verantwortlich. Die Patientin wird daher alleine gelassen und hat zudem auch keinen Ansprechpartner mehr. Leider gibt es noch immer viele Patientinnen, die von derartigen Situationen berichten. Schlussendlich bleibt nur die Kontaktaufnahme mit einem inländischen Arzt, der jedoch natürlich Korrekturkosten in Rechnung stellen muss, wenn ein neuerlicher Eingriff erforderlich wird.

Des Weiteren muss die Patientin auch immer wieder in das Ausland reisen, da sie die Kontrolltermine vor Ort wahrnehmen muss. Somit sollte die Patientin auch zusätzliche Reisekosten kalkulieren.

Warum sollte sich die Patientin für eine Brustvergrößerung im Inland entscheiden?

Es gibt keine Operation, die tatsächlich frei von Risiken ist. Der Vorteil an Operationen im Inland? Der behandelnde Chirurg ist jederzeit erreichbar; selbst dann, wenn Korrekturen erforderlich sind, wird er auf der Seite seiner Patientin stehen. Zudem gibt es auch hierzulande bereits Brustvergrößerungen, die zu fairen Preisen angeboten werden und sich qualitativ auf allerhöchstem Niveau befinden. Außerdem kann die Patientin das individuelle Finanzierungssystem nutzen – selbst dann, wenn das nötige Kleingeld fehlt, kann der Wunsch vom Traumbusen erfüllt werden.

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