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Budget der Uni Salzburg wird um 20 Millionen Euro gekürzt

Budget der Uni Salzburg wird um 20 Millionen Euro gekürzt
Wien, Salzburg - Die österreichischen Universitäten müssen sich auf Budgetkürzungen gefasst machen. Darauf bereiten Vertreter des Wissenschafts­ministeriums derzeit die Unis in sogenannten "Gestaltungsgesprächen" vor. Die Uni Salzburg werde ab 2013 mehr als 20 Millionen Euro des bisherigen Budgets verlieren, so Rektor Heinrich Schmidinger.

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Die österreichischen Universitäten müssen sich auf Budgetkürzungen gefasst machen. Darauf bereiten Vertreter des Wissenschaftsministeriums derzeit die Unis in sogenannten "Gestaltungsgesprächen" vor. Demnach soll es "wegen der hohen Staatsverschuldung für keine Universität in Österreich ab 2013 eine Budgeterhöhung, ja nicht einmal eine Budgetanpassung geben", informierte der Rektor der Uni Salzburg, Heinrich Schmidinger, die Mitarbeiter der Hochschule. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Budget noch zusätzlich sinke, "im besten Fall also eine Budgetstagnation mindestens während der kommenden fünf Jahre".

Aufgrund der jährlich massiv steigenden Kosten bedeute ein stagnierendes Budget für die Uni Salzburg zwischen 2013 und 2015 einen realen Verlust ca. 20 Prozent des Budgets von 2012, d.h. deutlich über 20 Mio. Euro, so Schmidinger.

An den bis 2012 geltenden Leistungsvereinbarungen zwischen Bund und den einzelnen Unis soll zwar festgehalten werden, schreibt Schmidinger. Allerdings sei die Uni Salzburg in diesem Zusammenhang zu zwei Maßnahmen aufgefordert worden: Einerseits sollen Rücklagen gebildet bzw. Einsparungen vorgenommen werden, damit ab 2013 darauf zurückgegriffen werden könne. Andererseits soll dem Ministerium bis 15. November mitgeteilt werden, "aus welchen Positionen der bestehenden Leistungsvereinbarung die Universität zurücktreten wolle, um die künftigen Budgets nicht zu belasten".

Auswirkungen dürften diese Budgetmaßnahmen auch auf Uni-Bauten haben: Das Ministerium habe mitgeteilt, dass "seitens des Bundes in den nächsten Jahren mit keinerlei Finanzierung von Bauvorhaben mehr zu rechnen" sei. Im Herbst solle vielmehr offiziell verlautbart werden, welche bereits beschlossenen Bauvorhaben an allen österreichischen Unis wenigstens verschoben, wenn nicht sogar ganz abgesagt seien.

Seitens des Wissenschaftsministeriums wurden die geplanten Maßnahmen bestätigt. Es gehöre zu einer verantwortungsvollen Politik, die Universitäten angesichts der angespannten internationalen Finanzlage vorzubereiten, damit sie intern planen können, es sei "nicht mit einer Budgetsteigerung zu rechnen", betonte ein Sprecher von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP).



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