Bund vermittelte bisher 1.130 Beamte weiter

Akt.:
800 wechselten von Post oder Telekom
800 wechselten von Post oder Telekom
Das vor zwei Jahren eingeführte Mobilitätsmanagement des Bundes, das unter anderem Beamte der ehemaligen Staatsbetriebe Post und Telekom in den Bundesdienst vermittelt, dürfte fruchten. Insgesamt 1.130 Personen haben das Programm seit seiner Entwicklung in Anspruch genommen, hieß es aus dem Büro der für den öffentlichen Dienst zuständigen Staatssekretärin Sonja Steßl (SPÖ) zur APA.


800 Transfers hat es bisher von der Post und der Telekom in den Bundesbereich gegeben, resümiert Steßl. Aber auch andere Transfers schlagen sich zu Buche: So wechselten 200 Beamte vom Verteidigungs- ins Finanzministerium, genauer gesagt zur Finanzpolizei. Zudem gab es 130 anderwärtige Zusammenführungen offener Stellen mit Interessenten innerhalb des Bundes. Seit Einführung des Mobilitätsmanagements seien dies also zehn Vermittlungen pro Monat gewesen, hat das Staatssekretariat ausgerechnet.

“Das Mobilitätsmanagement im Bundesdienst ist mit bisher mehr als 1.100 Vermittlungen eine Erfolgsgeschichte”, kommentierte Steßl diese Zwischenbilanz. “Wir werden es noch weiter ausbauen und forcieren. Das System ist für mich ein wesentlicher Bestandteil der Verwaltungsreform.” Auch die bereits zwischen Kanzleramt und Innenministerium akkordierte Personalaufstockung von 87 Arbeitsplätzen des Bundesamtes für Fremden- und Asylwesen (BFA) soll laut Steßl so weit wie möglich über das Mobilitätsprogramm erfolgen.

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