Bundesheer begeht feierliches Allerseelen in Salzburg

Kranzniederlegung zu Allerseelen in Salzburg.
Kranzniederlegung zu Allerseelen in Salzburg. - © Wolfgang Riedlsperger
Am Allerseelentag wird seitens des Bundesheeres jährlich an die Gefallenen und Opfer der beiden Weltkriege sowie der im Dienst und bei Auslandseinsätzen verunglückten Soldaten gedacht. In Salzburg fanden dazu mehrere Gedenkfeierlichkeiten statt.

Vor der Soldatenkirche in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim (Flachgau) legte Brigadier Karl Gruber einen Kranz in Gedenken an die Verstorbenen nieder, Militärkurat Richard Weyringer hielt dabei die Andacht.

Am Salzburger Kommunalfriedhof fanden gemeinsam mit der Stadt Salzburg die Allerseelenfeierlichkeiten statt. Dabei soll nicht nur den gefallenen Soldaten gedacht werden, sondern allen Opfer von Kriegen und Terror. Zahlreiche Gäste und Fahnenabordnungen nahmen an dieser würdevollen Feier teil.  Nach dem Gottesdienst, legten der Salzburger Militärkommandant Brigadier Heinz Hufler, Gemeinderat Sebastian Lankes (SPÖ) und Abordnungen der Traditionsverbände Kränze am Kriegerdenkmal nieder.

Oberst Gann, Brigadier Gruber, Hofrat Feingold, Brigadier Hufler, Gemeinderat Lankes und Markus Lechner (Obmann des Rainerbundes)/ Wolfgang Riedlsperger Oberst Gann, Brigadier Gruber, Hofrat Feingold, Brigadier Hufler, Gemeinderat Lankes und Markus Lechner (Obmann des Rainerbundes)/ Wolfgang Riedlsperger ©

Gedenkfeier am jüdischen Friedhof

Im Anschluss an die Allerseelenfeier wurde beim Rainer-Obelisk vor dem Kommunalfriedhof im Gedenken an die Gefallenen des Salzburger Hausregiments ein Kranz niedergelegt. Auf Einladung des Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde in Salzburg, Marco Feingold, wurde um 12 Uhr eine Gedenkfeier auf dem jüdischen Friedhof abgehalten. Gedacht wurde der gefallenen jüdischen Soldaten der k.u.k. Armee im Ersten Weltkrieg sowie der Opfer des Zweiten Weltkrieges. “Es freut mich, so viele Vertreter des Bundesheeres jedes Jahr begrüßen zu dürfen. Ihr Kommen zeugt von Respekt und gelebter Toleranz. Die Trauer ist ein Ausdruck des Respekts sowie deren Stellung in unserem Leben gegenüber den Verstorbenen”, so Feingold bei der Gedenkfeier. Im Anschluss entzündete Heinz Hufler und Marco Feingold eine Gedenkkerze.

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