Caritas und Pfarre Herrnau bauen neues Zentrum in Salzburg

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So soll das neue Gebäude von Caritas Salzburg und Pfarre Herrnau aussehen.
So soll das neue Gebäude von Caritas Salzburg und Pfarre Herrnau aussehen. - © Caritas Salzburg
Caritas Salzburg und Pfarre Herrnau beginnen mit dem Bau des Gemeinschaftsprojektes. In der Friedensstraße in der Stadt Salzburg wird das neue Caritas Zentrum und ein neues Pfarrgebäude errichtet. Am Dienstag erfolgte die Grundsteinlegung.

Im Pfarrgebäude werden der neue Pfarrkindergarten sowie zehn geförderte Wohnungen errichtet. In der neuen Caritas Zentrale werden sich neben Verwaltung auch die Sozialberatung und ein neuer Second-Hand-Shop befinden. Der Bau soll  im März 2019 abgeschlossen sein.

Kindergarten mit integrierter Krabbelgruppe

In der neuen Caritas Zentrale werden auf vier Etagen zukünftig rund 90 Mitarbeiter aus den Zentral- und Servicebereichen der Caritas ihren Arbeitsplatz finden. Das Pfarrgebäude wird 1.050 Quadratmeter groß sein. Im Kindergarten, neu mit integrierter Krabbelgruppe, werden rund 30 Kinder betreut. Ihnen steht zusätzlich eine große Spielwiese zur Verfügung. Im zweiten Stock wird es sechs Zweizimmer- und vier Dreizimmerwohnungen geben.

Meilenstein für die Caritas Salzburg

Für die Caritas Salzburg ist die Errichtung der neuen Zentrale ein Meilenstein in der fast 100-jährigen Geschichte. Caritas Direktor Johannes Dines: „Die gesellschaftlichen Herausforderungen werden in Zukunft zunehmen. Es ist eine gute Investition in die Zukunft, wenn die Caritas gerüstet ist, um ihre wichtigen Aufgaben im sozialen Bereich weiterhin gut bewältigen zu können. Für uns ist die Errichtung der neuen Zentrale ein Jahrhundertprojekt.“

Caritas: Fünf Standorte in Salzburg

Seit dem Jahr 2000 ist die Caritas von 200 Mitarbeitern auf 700 Mitarbeiten gewachsen. Die Zentralbereiche der Caritas verteilen sich mittlerweile auf fünf Standorte in der Stadt Salzburg. Die bestehende Zentrale am Universitätsplatz wurde bereits im März 1920 durch Fürsterzbischof  Ignaz Rieder erworben. Das historische Haus entspricht nicht mehr den Anforderungen moderner Bürogebäude, z.B. ist die Barrierefreiheit nicht gegeben. Ein Umbau der bestehenden Gebäude ist aus Platzgründen und den immens hohen Baukosten im Altstadtbereich nicht leistbar.

hernnau2 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kirche trafen sich am Dienstag zur Grundsteinlegung. /Wildbild/Caritas Salzburg ©

Feierliche Grundsteinlegung

Das gemeinschaftliche Bauvorhaben wurde am Dienstag durch eine feierliche Grundsteinlegung in Anwesenheit zahlreicher Vertretern aus Politik und Wirtschaft und Kirche aus der Taufe gehoben. Die feierliche Segnung des Bauvorhabens erfolgte durch Erzbischof Franz Lackner.

“Die neue Caritas-Zentrale bringt einen verwaltungstechnischen Quantensprung und ermöglicht eine, den Anforderungen der Zeit entsprechende Bündelung aller Aufgaben. Es freut mich, dass in dem direkt angebundenen neuen Pfarrgebäude in Herrnau neben dem Kindergarten, der bereits seit gut 55 Jahren besteht, auch eine neue Krabbelgruppe und zusätzlich auch zehn geförderte Wohnungen errichtet werden”, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) anlässlich der Grundsteinlegung des Gemeinschaftsprojektes von Caritas Salzburg und der Pfarre Herrnau.

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