“Carmen”-Kulisse auf Bregenzer Seebühne nimmt erste Form an

Akt.:
Erste Ansätze sind erkennbar
Erste Ansätze sind erkennbar - © APA (BREGENZER FESTSPIELE)
Auf der Bregenzer Seebühne laufen die Arbeiten zur Errichtung des Bühnenbilds für die diesjährige Produktion “Carmen” auf Hochtouren. In den vergangenen Tagen wurde eine rund 20 Meter hohe und 26 Meter breite Stahlkonstruktion errichtet, die als Unterbau für die eigentliche Kulisse dient. Knapp die Hälfte der 193.000 Tickets sind bereits verkauft, so die Bregenzer Festspiele am Donnerstag.

Auf der Baustelle im Bodensee wurde laut Mitteilung der Festspiele auch während der Weihnachtsferien gearbeitet. Ein Baukran hievte die 26 Tonnen schweren Einzelteile für das Stahlgebilde auf den Betonkern der Seebühne, wo sie zusammengeschweißt und -geschraubt wurden. Wie sich das Bühnenbild letztlich präsentieren wird, wurde freilich noch nicht verraten. Regisseur Kasper Holten wies in der Festspiel-Aussendung jedoch darauf hin, dass die Hauptfigur Carmen durch das Legen von Spielkarten einen Blick in ihre Zukunft werfen möchte. “Diese schicksalhafte Begebenheit nehmen wir im Bühnenbild auf”, sagte der Däne. In den kommenden Wochen wachse das neue Bühnenbild zu einem großen Ganzen empor, erklärte Bauleiter Manfred Van Daele.

Ihre Premiere im Rahmen der 72. Bregenzer Festspiele (19. Juli bis 20. August 2017) wird Georges Bizets Oper “Carmen” am 19. Juli feiern. Für 28 Vorstellungen wurden 193.000 Tickets aufgelegt. “Das sehr gute Weihnachtsgeschäft hat sich in der Zahl der abgesetzten Karten niedergeschlagen”, sagte Festspielsprecher Axel Renner auf APA-Anfrage. Obwohl schon fast die Hälfte der Tickets abgegeben habe, seien noch für alle Vorstellungen Karten erhältlich.

(APA)

Leserreporter
Feedback


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen