Cesar Sampson kämpft für Österreich um ESC-Finaleinzug

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Cesar Sampson geht für Österreich im diesjährigen Eurovision Song Contest an den Start.
Cesar Sampson geht für Österreich im diesjährigen Eurovision Song Contest an den Start. - © APA/Herbert Neubauer
Am Dienstagabend wird es für Cesar Sampson ernst: Der 34-Jährige geht für Österreich im Halbfinale des Eurovision Song Contests in Lissabon an den Start. Geht es nach den Wettanbietern, schafft Sampson den Sprung ins Finale.


Wenn sich Cesar Sampson auf die Stimmen jener verlässt, die bereit sind, ihr Geld auf ihn zu setzen, kann der 34-Jährige heute Abend entspannt ins Halbfinale des 63. Song Contests in Lissabon gehen. Bei den Wettquoten liegt Österreichs Kandidat bei der weltgrößten TV-Show stabil auf dem siebenten Platz – mit leichtem Aufwärtstrend. Unter den 19 Halbfinal-Startern werden zehn Finaltickets verteilt.

Sampson gegen 22 Uhr auf der Bühne

Andererseits gilt eine Paraphrasierung des alten Spruches: Vor Gericht, auf See und beim ESC ist man in Gottes Hand. Insofern ist also noch nichts fix, wenn Sampson heute Abend gegen 22 Uhr die Bühne betritt. Immerhin das Jury-Finale am gestrigen Montag hat der gebürtige Linzer in der Altice Arena an den Ufern des Tejo bereits überstanden. Dabei wird die gesamte TV-Show für die internationalen Expertengremien durchgespielt, deren Stimmen dann 50 Prozent zum Votingergebnis beitragen.

Besuch des österreichischen Botschafters

Nun gilt es also die Wartezeit zu überbrücken, bevor es am Abend um 21 Uhr Mitteleuropäischer Zeit ernst wird und die eigentliche Liveshow um die Stimmen der Fernsehzuschauer wirbt. Fad wird dem heimischen Vertreter bis dahin allerdings nicht. So begann der Tag bereits am frühen Morgen mit hochherrschaftlichem Besuch, schaute doch mit Robert Zischg der österreichischer Botschafter in Portugal im Hotel der heimischen ESC-Delegation vorbei, um dem musikalischen Botschafter des Landes alles Gute zu wünschen.

Finale findet am Samstag statt

Und dann steht am Nachmittag als Abschluss des seit eineinhalb Wochen laufenden Probenreigens noch die sogenannte Familyshow an – für die Fans vor Ort Karten erwerben können und die nochmals als letzte Generalprobe fungiert, bevor es wirklich zur Sache geht in der Altice Arena. Der Mehrzweckbau ist nicht nur Lissabons, sondern Portugals größte Veranstaltungshalle und beherbergt noch bis zum großen Finale am 12. Mai den ESC, den im Vorjahr Salvador Sobral mit seinem Triumph in Kiew in das Land an der Südwestspitze Europas geholt hat. Für Sampsons Fans gilt es Daumen halten, dass er diese Abschlussshow nicht nur von der Zuschauertribüne, sondern von der Bühne beobachten kann.

(APA)

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