Sampson bei Landung in Wien: “Super Bestätigung für unsere harte Arbeit”

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Seine Nacht war kurz: Nur knapp zwölf Stunden, nachdem er beim 63. Eurovision Song Contest in Lissabon den hervorragenden dritten Platz ersungen hat, ist Österreichs ESC-Held Cesar Sampson wieder in der Heimat angekommen. Sonntagmittag landete er mit der rot-weiß-roten Delegation am Flughafen Schwechat und wurde von einigen Fans mit Rosen erwartet.

Für ihn war es jedenfalls ein “perfekter Abend”. Den dritten Rang habe er “gefeiert wie den ersten Platz”, sagte Sampson nach seiner Ankunft vor Journalisten. “Es ist eine super Bestätigung für unsere harte Arbeit und unsere Team-Bemühungen.”

Sampson galt als ESC-Außenseiter

Dabei war der Sänger vor dem Finale noch als Außenseiter gehandelt worden und wurde von kaum jemandem zu den Favoriten gezählt. Letztlich hat er sich mit seiner Performance in Portugals Hauptstadt aber besser geschlagen, als viele erwartet haben. Sogar die zwischenzeitliche Führung nach dem Juryvoting hat herausgeschaut – “ein Teilsieg”, wie Sampson selbst sagte, der geduldig Selfie-Wünsche von den Anhängern am Flughafen erfüllte.

928.000 Zuschauer sahen Sampson-Performance

Die spannende Entscheidung, bei der er schlussendlich nur noch von Israels Netta (“Toy”) und Zyperns Eleni Foureira (“Fuego”) überholt wurde, lockte auch viele Song-Contest-Begeisterte vor die Bildschirme. Seine Darbietung von “Nobody But You” sahen im Schnitt 928.000 Zuschauer, teilte der ORF am Sonntag in einer Aussendung mit. Bei der Präsentation der Songs verbuchte der Sender einen Marktanteil von 37 Prozent, in der Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen waren es sogar 49 Prozent. Und auch die finale Punktevergabe verfolgten zu nächtlicher Stunde durchschnittlich 869.000 Zuseher.

Emotionale Rückkehr des Vorjahressiegers

Emotional gestaltete sich die Bühnenrückkehr von Vorjahressieger Salvador Sobral nach seiner Herztransplantation im Dezember. Der 28-Jährige, der den ESC erstmals in seiner Geschichte nach Portugal brachte, präsentierte während der Votingphase zunächst seine neue Single und dann an der Seite des legendären brasilianischen Sängers Caetano Veloso seinen Vorjahressong “Amar Pelos Dois”.

Song Contest bot musikalische Bandbreite

Insgesamt durften sich die Veranstalter und Kandidaten über einen gelungen Wettbewerb freuen, der das maritime Motto “All Aboard!” zwar eher spaßbefreit umsetzte, dafür aber eine ordentliche musikalische Bandbreite zu bieten hatte. Von Metal (AWS aus Ungarn) bis zur Liedermacher-Ballade (Ryan O’Shaughnessy aus Irland) war alles dabei. Der Verzicht auf die in den vergangenen Jahren obligatorische LED-Wand zur visuellen Untermalung der Songs fiel äußerst positiv auf, besannen sich doch viele Künstler wieder auf ihre Darbietung und waren auch einige ausgefallene Bühnenaufbauten zu bewundern. Man darf gespannt sein, was kommendes Jahr in Israel geboten wird, wohin der ESC-Tross nun als nächstes zieht.

(APA)

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