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Chefwechsel: Ovesny-Straka von Pressburg an Salzburg-Sparkassenspitze

In der börsenotierten Erste Group gibt es einen Wechsel an der Spitze von zwei Tochterbanken: Regina Ovesny-Straka (49), langjährige Generaldirektorin der slowakischen Erste-Tochter Slovenska Sporitelna, wird am 1. März 2009 neue Generaldirektorin der Salzburger Sparkasse.

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Der bisherige Salzburger Sparkassenchef Johannes Lassacher (56) bleibt im Vorstand, künftig als Vize von Ovesny-Straka.

In der Pressburger Großbank Slovenska Sporitelna wird Jan Rollo (43) neuer CEO nach Ovesny-Straka, die “aus persönlichen Gründen” nach Österreich zurück kehrt, wie sie selbst am Donnerstag in einer Erste-Aussendung erklärte. Rollo war seit 2003 Vorstand bei der tschechischen Tochter der GE Money Bank, davor bei Citigroup und Bank Austria tätig.

Die Erste Bank – Österreich-Bank der Erste Group – sprach in der Mitteilung von einer Verstärkung des Vorstandsteams in Salzburg von zwei auf drei Mitglieder. Bisher schon im Vorstand ist Christoph Paulwerber. Lassacher war erst im Frühjahr 2007 zur Nummer eins in der Sparkasse gemacht worden.

Ovesny-Straka war seit der Privatisierung der größten slowakischen Bank 2001 Generaldirektorin der Slovenska Sporitelna und sie kehre mit der Bestellung zur neuen Salzburger Sparkassen-Chefin nach insgesamt 14 Jahren als Bankerin in der Slowakei in ihre Heimat Österreich zurück, so die Erste Bank.

In der Branche gilt die Rochade als überraschend, in der Erste Bank nicht. Der bisherige Generaldirektor und künftige Vizechef in Salzburg, Lassacher, “hat das vollste Vertrauen des Aufsichtsrates”, erklärte die Salzburger Sparkassen-Aufsichtsratschefin Elisabeth Bleyleben-Koren in einer Mitteilung auf Anfrage der APA, und man sei froh, drei ausgewiesene Bankexperten im Vorstand zu haben.

“Ich freue mich, dass wir mit Frau Ovesny-Straka unser erfolgreiches Team in Salzburg mit einer Vollblutbankerin verstärken”, erklärte Aufsichtsratschefin Bleyleben-Koren in der Bank-Aussendung. “Mit ihrer Bestellung möchten wir die Firmenkunden in Salzburg und Südbayern stärker an die unverändert interessanten Wachstumsmärkte in Zentral- und Osteuropa heranführen”, so Koren.

Die Bankerin Ovesny-Straka selbst betonte, sie übergebe die Slovenska in einem ausgezeichneten Zustand. Sie freue sich auf eine herausfordernde Aufgabe in Österreich. “Der Entschluss, nach Österreich zurück zu kehren, hat persönliche Gründe.”

Ovesny-Straka begann ihre Bankkarriere 1983 in der CA, gründete 1994 die CA-Tochter in der Slowakei und wechselte 2001 mit der Sporitelna-Privatisierung in die Erste-Gruppe. Über ihre Arbeit in Pressburg schrieb sie: “In diesen Jahren in der Slowakei habe ich das Glück gehabt, die Entwicklung eines jungen Landes zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort mitzuerleben. Die Privatisierung der größten Bank des Landes, die Neupositionierung dieser Bank und … die Einführung des Euro waren für mich eine Herausforderung und eine unheimlich wertvolle professionelle und menschliche Erfahrung,” erklärte sie in einer ersten Stellungnahme.



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