CHL: EC Red Bull Salzburg empfängt SC Bern im 1/16-Finale

Herburger hat in den letzten drei Jahren in der Schweiz gespielt.
Herburger hat in den letzten drei Jahren in der Schweiz gespielt. - © Red Bull / GEPA
Eishockey-Meister Red Bull Salzburg bekommt es nach drei EBEL-Niederlagen in Folge am Dienstag (19.30 Uhr) in der Champions League (CHL) mit dem SC Bern zu tun. Die Bullen müssen sich im Hinspiel des Sechzehntelfinales wohl enorm steigern, um gegen die Schweizer Titelträger bestehen zu können. Glücklicherweise sind aber auch die Berner als aktueller Tabellensiebenter der Schweizer Liga nicht gerade in Hochform.

Seit drei Wochen fiebern die Red Bulls dem Duell des österreichischen mit dem Schweizer Meister. Dabei ist die letzte Phase der heimischen Meisterschaft mit drei Niederlagen in Folge gar nicht nach Wunsch verlaufen, wenn gleich die Partie am Freitag in Innsbruck erst in der Verlängerung entschieden und gegen HCB Südtirol auch nur mit einem Tor Unterschied verloren wurde.

Herburger: “Wir können es besser”

Dennoch ist der Blick nach vorn gerichtet, sagt Raphael Herburger: „Natürlich machen wir uns dazu unsere Gedanken. In den letzten Spielen haben wir nicht auf unserem Level gespielt, wir können es besser. Aber jetzt liegt der Fokus voll auf dem Spiel gegen Bern, wir freuen uns auf diese Partie.“ Der 27-jährige Stürmer ja in den letzten drei Jahren in der Schweiz beim NLA-Club EHC Biel-Bienne gespielt und weiß daher ganz genau, worauf es ankommt: „Der SCB ist Meister und ein Top-Team mit eisläuferischen Qualitäten. Bei uns kommt es darauf an, als Team aufzutreten und die bestmögliche individuelle Leistung abzurufen. Wir können nur als Team bestehen.“

Auch Bern mit Wackel-Start in Liga

Aber nicht nur die Salzburger, sondern auch Bern hat bislang einen holprigen Start hingelegt. Im aktuellen Grunddurchgang der NLA befindet sich der SC Bern nach zehn Spielen mit fünf Siegen und fünf Niederlagen auf dem siebenten Platz. Am letzten Wochenende gewannen sie daheim mit 7:4 gegen den EV Zug, mussten sich dann in Lugano aber mit 3:4 nach Penalty-Schießen geschlagen geben. Salzburgs Stürmer Thomas Raffl will der aktuellen Performance beider Clubs in Bezug auf das Duell aber nicht allzu viel Bedeutung beimessen: „Das ist nach so einer kurzen Saison noch nicht ausschlaggebend. Bern wird mit Selbstvertrauen kommen und auch in unserer Mannschaft steckt genug Selbstvertrauen, um das Spiel gewinnen zu können.“

Das ist der CHL-Spielmodus

Die Mannschaft mit dem besseren Gesamtergebnis aus beiden Spielen steigt ins Achtelfinale auf. Das erste Spiel endet auch bei einem Unentschieden nach 60 Minuten. Eine 10-minütige Verlängerung und ein mögliches Penalty-Schießen (Fünf Penaltys fix) kann es erst nach dem zweiten Spiel geben, wenn auch dort nach 60 Minuten das Gesamtergebnis beider Spiele unentschieden ist. Das Rückspiel zwischen Salzburg und Bern steigt am 11. Oktober (19.45 Uhr) in der Schweiz. Der Aufsteiger tritt auf den Sieger aus Skelleftea AIK (SWE) gegen JYP Jyväskylä (FIN).

Leserreporter
Feedback


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen