Couperose: Was tun bei Äderchen und roten Flecken im Gesicht?

Was tun bei Äderchen und roten Flecken im Gesicht?
Was tun bei Äderchen und roten Flecken im Gesicht? - © Haus der Schönheit
Sie haben Äderchen und rote Flecken im Gesicht? Was sind die Ursachen einer Couperose und was können Sie dagegen unternehmen? 

1. Warum kommt es zu roten Flecken im Gesicht?

Der Begriff “Couperose” leitet sich aus der französischen Sprache ab und bedeutet “Kupferrose”. Bei der Couperose treten die feinen Blutgefäße, die sich unter unserer Haut befinden, in den Vordergrund. So können die Blutgefäße mit dem bloßen Auge erkannt werden. Derartige Ausprägungen treten vorwiegend auf den Wangen und auch im Bereich der Nase auf. Im Rahmen der Überversorgung entstehen Rötungen, wobei die Betroffenen auch über ein Brennen der Haut klagen. In vielen Fällen kommt es auch zu “flashes” – dem plötzlichem Erröten. Zu Beginn bemerken die Betroffenen nur Rötungen; schreitet die Couperose jedoch fort, kann sie sich zu einer sogenannten “Rosazea” entwickeln. Die Betroffenen klagen über entzündliche Knötchen und kleine Pusteln, die ausschließlich am Kinn und an der Nase auftreten.

2. Wer ist besonders betroffen?

Vorwiegend sind hellhäutige Menschen betroffen. In der Statistik tritt die Couperose häufiger bei Frauen auf; Männer müssen jedoch einen größeren Leidensdruck ertragen, da sie die Rötungen nicht mit Make-up verdecken können.

3. Liegt die Ursache in den Genen?

Die Frage, warum eine Couperose auftritt, konnte noch nicht zu 100 Prozent beantwortet werden. Jedoch wissen die Forscher, dass die Veranlagung eine wesentliche Rolle spielt. Die Couperose tritt ausschließlich nach dem 30. Lebensjahr – in Verbindung mit anderen Faktoren – auf. So sind stark gewürzte Speisen, schnelle Temperaturwechsel (von warmen in kalte Temperaturen) oder auch alkoholischen Getränken mitverantwortlich. Jene Faktoren stellen zwar keinen direkten Auslöser dar, sorgen jedoch für eine stärkere Durchblutung des Gewebes, sodass die Haut wesentlicher röter erscheint.

4. Was können Betroffene gegen die Rötungen unternehmen?

Couperose und Rosazea sind nicht heilbar. Jedoch gab es in den letzten Jahre neue Therapiemaßnahmen, die für Erleichterungen bei Patienten sorgten: Mit den richtigen Maßnahmen können die Rötungen gemindert oder sogar zur Gänze verhindert werden. Einerseits gibt es entzündungshemmende Gels, Cremes und Lotionen, wobei andererseits auch kosmetische Anwendungen – wie etwa Peelings und Facials – helfen.

5. Kann der Arzt helfen?

In der Regel können Radiofrequenzgeräte oder auch Laser zum Einsatz kommen. Die Geräte können im richtigen Wellenlängenbereich dafür sorgen, dass die Gefäße thermisch verödet werden, damit sie in weiterer Folge schrumpfen. Welche Behandlungen am Ende aber erfolgreich sind, muss der Arzt entscheiden.

6. Was müssen die Betroffenen bei der Hautpflege beachten?

Bei Kosmetika sollte ausschließlich auf Spezialprodukte zurückgegriffen werden. Handelt es sich um eine stark entzündliche Form, so sollten fettreiche Cremes vermieden werden, da diese für einen “Verschlusseffekt” sorgen und in weiterer Folge die Haut belasten. Auch hautreizende Produkte – so etwa ätherische Öle oder Alkohol – sollten gemieden werden. Die Stoffe reizen nicht nur die Haut, sondern sorgen zudem auch noch für eine übermäßige Durchblutung, sodass die feinen Äderchen noch stärker in den Vordergrund rücken. Da die Haut relativ dünn und empfindlich ist, sollten Betroffene einen milden Schutz verwenden. Hier sind vor allem Kombi-Produkte empfehlenswert, da diese in weiterer Folge hautberuhigend wirken.

7. Sind Peelings erlaubt?

Ja – aber nur sanfte Peelings. Eigenversuche sollten jedoch unterlassen werden. Schlussendlich sind alle Maßnahmen, die für eine Ausdünnung der Haut sorgen, schlecht. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Profis konsultiert werden, die spezielle Peelings – mit anti-entzündlichen Beta-Glycolsäuren oder Weihrauch – anbieten.

8. Dürfen Betroffene in die Sauna?

Der schnelle Temperaturwechsel ist zwar nicht verboten, sorgt aber für eine Verstärkung der Gefäßzeichnung. Betroffene sollten daher nur in die Sauna gehen, wenn sie danach nichts mehr vorhaben. Fakt ist: Die Couperose wird nicht schlechter und auch nicht, sofern im Vorfeld keine Probleme mit Äderchen aufgetreten sind, begünstigt.

 

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