„Dabei sein ist alles“ – Junger Pongauer rockt den Kiddy Contest

Von Bernadette Mauracher
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Christian Steger hat den Einzug ins Kiddy Contest Finale geschafft.
Christian Steger hat den Einzug ins Kiddy Contest Finale geschafft. - © SALZBURG24
Von einem Auftritt beim Kiddy Contest träumen viele Kinder und Jugendliche. Christian Steger aus St. Martin am Tennengebirge (Pongau) hat es geschafft. Für Salzburg singt er am 22. Oktober im Finale in Wien. Am Montag besuchte er SALZBURG24 und gab uns einen Einblick darin, wie es ist beim Kiddy Contest teilzunehmen.




Seit drei Jahren spielt der zwölfjährige Christian Steger aus dem Pongau Gitarre. Kurz darauf hat er begonnen auch dazu zu singen. Musikalisch orientiert er sich dabei an Pink. Die Liebe zur Musik steckt in ihm. Nach einem Auftritt in der Schule wurde er von vielen Menschen aus seinem Umfeld dazu bestärkt, sich den Wunsch von der Teilnahme am Kiddy Contest zu erfüllen. „Die Jahre zuvor hab ich mir den Kiddy Contest schon immer angeschaut“, erzählt Christian im Interview.

Eltern unterstützen Vorhaben

Beworben hat sich Christian mit dem Lied „So liab hob i di“ von Andreas Gabalier, das er schon bei der Hochzeit seiner Tante live vorgesungen hat. Die Freude über den Einzug ins Finale war groß. Unterstützung und Rückendeckung bekommt er von seinen Eltern, die ihn auch zu den Auftritten begleiten. Mama Anita: „Solange es ihn freut, darf er das gerne machen!“

“Ich bleib’ lieber Single” als Finallied

Mit dem Lied „Ich bleib’ lieber Single“ wird Christian am Samstag vor großem Publikum auftreten. Freundin hat er momentan keine. Die Beliebtheit und die Auftritte gefallen ihm. „Das taugt mir voll und das ist auch cool, wenn man vor so vielen Leuten singen darf“, erzählt er im Interview. Seine Aufregung hält sich im Moment noch in Grenzen. Besonders beeindruckend im Vorfeld zum Finale waren für Christian die Aufnahmen im Studio. „Vorher haben sie mir Tipps gegeben, damit ich besser singe“, freut sich Christian.

Pongauer Freunde freuen sich mit Christian

Auch seine Freunde freuen sich für Christian, auch wenn sie und die Schule momentan etwas auf der Strecke bleiben. Aber nach einem ausgezeichneten Erfolg im Vorjahr dürften sich die Fehlstunden nicht negativ auf seinen Erfolg in der Schule auswirken, denkt auch Mama Anita.

Kiddy Contest als Sprungbrett

Schon viele vor ihm haben den Kiddy Contest als Sprungbrett für eine musikalische Karriere genutzt, doch der junge Pongau ist realistisch: „Cool wäre es sicher, wenn ich berühmt werde. Sonst werde ich noch weiter in die Schule gehen. Beruf weiß ich noch nicht so recht, aber vielleicht werde ich Doktor“, erzählt Christian. Auch wenn er sich den Sieg wünscht, sein Motto lautet: „Dabei sein ist alles!“

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