Dachsteingletscher: Zwei bayerische Familien in Bergnot

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Die Snowboarder kamen wegen der geringen Schneelage nicht mehr zügig weiter. Die Snowboarder kamen wegen der geringen Schneelage nicht mehr zügig weiter. - © Bilderbox
Zwei bayerische Familien sind am Mittwoch am Dachsteingletscher zwischen der Steiermark und Oberösterreich in Bergnot geraten.

Die aus Rosenheim und München stammenden Familien fuhren am Vormittag mit der Südwandbahn von Ramsau in der Steiermark aus auf den Dachsteingletscher auf. Von dort machte sich die Gruppe mit Skiern beziehungsweise mit Snowboards über den Hallstätter Gletscher in Richtung Simonyhütte auf den Weg.

Tourengeher wurden auf die Snowboarder aufmerksam

Im Bereich des “Wildkarkogel” in einer Seehöhe von etwa 2.000 Metern wurde ein Tourengeher auf die Gruppe aufmerksam. Denn die vier zwischen 16 und 22 Jahre alten Snowboarder kamen im flacher werdenden Gelände und wegen der noch geringen Schneelage nicht mehr zügig weiter. Die Jugendlichen schnallten ihre Snowboards ab. Sie versanken aber im Schnee und erschöpften dadurch.

Deutsche mit Schneeschuhen versorgt

Die Brettl-Fahrer und ihre Eltern wurden nach einer kurzen Suchaktion vom Bergrettungsdienst Obertraun und Hallstatt im Bereich der “Bärengasse” aufgefunden und mit Schneeschuhen versorgt. Die Gruppe setzte derart ausgerüstet mit Begleitung zu Fuß den Weg bis zur “Gjaid Alm” fort. Die sieben wurden noch in den Abendstunden mit der Krippenstein Seilbahn ins Tal nach Obertraun in Oberösterreich gebracht. Von dort fuhren sie mit einem Taxi zurück in ihr Urlaubsdomizil in Schladming in der Steiermark. (APA)



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