Dänischer Tourist überlebt Krokodil-Angriff in Australien

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Zwischenfall endete für alle Beteiligten glimpflich
Zwischenfall endete für alle Beteiligten glimpflich - © APA (AFP)
Ein dänischer Rucksacktourist hat im Norden Australiens den selbst verschuldeten Angriff eines Krokodils überlebt. Johnny Bonde war laut der Zeitung “The West Australian” am Freitag am See Kununurra, als er ein Krokodil im Wasser entdeckte. Er habe sich ans Ufer gehockt, um Aufnahmen zu machen, so der 27-Jährige. Dabei sei er abgerutscht und auf dem Rücken des 2,50 Meter langen Tieres gelandet.

“Es hat mich ganz ordentlich gepackt und ein bisschen herumgeschüttelt”, berichtete er. “Das Wasser spritzte, und ich fühlte einen Schmerz im Arm.” Es sei aber nicht “so schlimm” gewesen, erzählte der Tourist. “Ich war mehr erschrocken als alles andere.” Bonde erlitt tiefe Wunden am rechten Arm und musste im Krankenhaus behandelt werden.

The West Australian on Twitter

Exclusive: A Danish backpacker has been attacked by a crocodile in WA’s far north. https://t.co/9Y8ZqOEG3n

Tourist hatte “Glück im Unglück”

Der Zeitung “The Sunday Times” aus Perth sagte der Däne, der Angriff des Tieres sei seine eigene Dummheit gewesen. “Wenn sich jemand in der Nacht auf mich stürzen würde, würde ich auch sauer werden.” In Australien gibt es Süß- und Salzwasserkrokodile. Bonde hatte Glück, dass er an eines der kleineren Süßwasserkrokodile geriet. Die gefürchteten Salzwasserkrokodile können bis zu sieben Meter lang und eine Tonne schwer werden.

(APA/ag.)

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