Darum wird Grödig Meister in der Regionalliga West

Von Aleksandar Andonov
Akt.:
Schenkt man der Statistik einen Glauben, wird Grödig heuer Meister in der Regionalliga West.
Schenkt man der Statistik einen Glauben, wird Grödig heuer Meister in der Regionalliga West. - © Krugfoto

In der Regionalliga West sind zwar erst 19 Runden gespielt. Dennoch lässt ein Blick auf die Tabelle der vergangenen Jahre eine etwas gewagte Aussage zu: Grödig ist laut Statistik der Meistertitel in der dritthöchsten Spielklasse nicht mehr zu nehmen.




Drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Anif. Sage uns schreibe 20 (!) Zähler auf die Altacher Amateure (3.). Einzig die beiden Nachbargemeinden aus dem Flachgau weisen eine positive Tordifferenz auf – ein weiterer Beweis, dass die Salzburger Top-Teams heuer in einer eigenen Liga spielen.

Grödig erhielt 14 Mal kein Gegentor

Die Fötschl-Elf hat bislang nur ein Spiel gegen Hard (3:1) verloren und weist mit neun erhaltenen Toren die wenigsten der Liga vor. Die stabile Defensive um Kapitän Strobl, Jutric und den Berger-Brüdern zeichnete sich in einigen engen Spielen als Trumpf des Ex-Bundesligisten aus. Coach Fötschl, der selber als Verteidiger aktiv war, legt viel Wert auf einen sauberen Kasten: “Wichtig ist, dass hinten die Null steht. Vorne sind wir mit Jukic und Co. immer für einen Treffer gut”, erklärte Fötschl im Gespräch mit SALZBURG24. Ganze 14 Mal behielten Keeper Berger und seine Vorderleute eine weiße Weste.

Statistik sagt Grödiger Titel voraus

Eine sehr aussagekräftige Statistik sagt den Meisterteller für Grödig hervor: Seit Bestehen der Westliga (2006/07) triumphierte jedes Jahr jene Mannschaft, die auch nach 19 Runden den Platz an der Sonne inne hatte. “Solche Statistiken interessieren mich nicht. Der Fokus liegt Spiel für Spiel eine solide Leistung auf den Platz zu zeigen”, erklärte Fötschl. Verfolger Anif lauert allerdings auf einen Fehler des Spitzenreiters. Bei einer Niederlage von Strobl und Co. würde die Hofer-Elf aufgrund der besseren Tordifferenz (+47 zu +39) die Führung übernehmen. Bleibt abzuwarten, ob die ewige Statistik in den elf verbleibenden Spielen ausgebaut oder durch Anif gebrochen werden kann.

Leserreporter
Feedback


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen